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Hier sind sie verewigt, die Urgesteine des Hamburger SV. Spieler, Trainer und Vorsitzende die dem HSV lange treu geblieben sind, teilweise bis in den Tod. Spieler die die Raute im Herzen trugen und dem Verein lange verbunden blieben. Funktionäre deren Leben der HSV war und die sich verdient gemacht haben.

  1. Hamburger SV
  2. Paul Hauenschild
  3. Carl-Heinz Mahlmann
  4. Günter Mahlmann
  5. Uwe Seeler
  6. Manfred Kaltz
  7. Thomas von Heesen
  8. Hermann Rieger

Hamburger SV

Hamburger SV

Der Hamburger Sport Verein e.V. ist natürlich das Urgestein schlecht hin. Der zweitälteste Fußballverein Deutschlands (der Hamburger FC wurde 1888 gegründet) ist Gründungsmitglied der Bundesliga (1963) und der einzige Verein der seitdem ununterbrochen in dieser Liga spielt. Darüber hinaus spielt der HSV seit dem Vereinszusammenschluss 1919 (SC Germania + Hamburger FC + Falke 06) als einzigster Verein immer in der höchsten Deutschen Spielklasse. (bis 1946 regionale Ligen, 1946-1963 Oberliga Nord, ab 1963 Bundesliga) Auch seine Vorgängervereine spielten seit 1914 in der höchsten Spielklasse. In seiner über 125 jährigen Vereinsgeschichte gewann der HSV 71 Titel und ist damit einer der erfolgreichsten deutschen Vereine.

Paul Hauenschild

Paul Hauenschild

Paul Hauenschild gilt als der größte Förderer in der über 125-jährigen Vereinsgeschichte. Er war Gründungsmitglied, Präsident und auch sonst immer im Vereinsleben aktiv. Bereits 1905 trat er dem Gründungsverein Hamburger FC 88 bei, bei dem er von 1912 bis 1914 auch Präsident war. Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern, die die Fusion 1919 mit dem SC Germania 1887 und FC Falke 06 vorantrieben. Auch dem HSV blieb er eng verbunden, war zeitweilig Präsident und dem Vorstand immer eine Hilfe. Nach seinem Tode 1962 hinterließ er dem HSV sein Privatvermögen in Millionenhöhe. Mit dem Geld wurde zweckgebunden die Paul-Hauenschild-Stiftung ins Leben gerufen, die u.a. den HSV-Ochsenzoll e.V. finanziert.

Carl-Heinz Mahlmann

Carl-Heinz Mahlmann

Carl-Heinz Mahlmann war bereits von 1929-1935, meist als rechter Läufer, in der 1. Mannschaft beim Hamburger SV aktiv. Er ist mit 14 Jahren (1951-1965) der dienstälteste Präsident in der Geschichte des HSV. Und er wäre dem HSV wohl auch länger erhalten geblieben, wenn ihm nicht am 07. Novenmer 1965 plötzlich und unerwartet ein Herzinfarkt das Leben genommen hätte. Carl-Heinz Mahlmann machte den HSV zu einem der wohlhabendsten Clubs in Europa und auch sportlich führte er den Verein an die Spitze. 19 Titel holte der HSV alleine in seiner Amtszeit. (12x Meister in der Oberliga Nord, 5x Norddeutscher Pokalsieger) Die Krönung seines Schaffens war dann 1960 die 4.te Deutsche Meisterschaft sowie 1963 der erste DFB-Pokal Sieg.

Günter Mahlmann

Günter Mahlmann

Günter Mahlmann wurde 1948 Geschäftsführer und Trainer der Jugendabteilung, während sein Bruder Carl-Heinz Mahlmann 1951 die Präsidentschaft beim Hamburger SV übernahm. Unter ihm reiften die Talente Uwe Seeler, Horst Schnoor, Jürgen Werner, Klaus Stürmer, Gerhard Krug und später Gert Dörfel heran. Von 1954 bis 1962 führte er dann als Cheftrainer seine Jungs aus dem Nachwuchs zu 8 Meisterschaften in der Oberliga Nord und gewann 4 mal den Norddeutschen Pokal. Am 25. Juni 1960 gewinnt der HSV durch ein 3:2 gegen den 1. FC Köln das Finale der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft und wird nach 1922, 1923 und 1928 zum 4. mal Deutscher Meister. 1962 muss er aus gesundheitlichen Gründen zurücktreten, arbeitete aber noch einige Jahre in der Geschäftsstelle.

Uwe Seeler

Uwe Seeler

Uwe Seeler ist der größte Spieler den der HSV jemals hervorbrachte und mit Franz Beckenbauer wohl der berühmteste Spieler in Deutschland. In 587 Pflichtspielen schoss er 507 Tore für die 1.Mannschaft des HSV. Er wurde 1960 Deutscher Meister und 1963 DFB-Pokalsieger. Er wurde 5 Mal Torschützenkönig (1956, 1959, 1960, 1961 und 1964) und 3x zum Fußballer des Jahres gewählt. (1960, 1964, 1970) Natürlich alles für den HSV, denn seinen Verein blieb er immer treu. Selbst ein Angebot über 1,2 Millionen DM von Italiens Spitzenverein Inter Mailand lehnte er ab, auch wenn er damit zu einem der bestbezahlten Fußballer seiner Zeit aufgestiegen wäre und internationale Erfolge hätte feiern können. Seeler ist Ehrenspielführer der Deutschen Nationalmannschaft.

Manfred Kaltz

Manfred Kaltz

Manfred Kaltz ist der erfolgreichste Abwehrspieler in der Geschichte des Hamburger SV, Nationalspieler und Weltauswahlspieler. Zwischen 1971 und 1991 hat er 581 Bundesligaspiele für den HSV bestritten, soviel wie kein anderer in der Geschichte des HSV. Und auch Deutschlandweit hat nur Karl-Heinz Körbel mehr BL-Spiele auf seinem Konto. In seinen 19 Jahren beim HSV gewann er alle Titel die man als Spieler gewinnen kann, bis auf den UEFA-Cup, an dem er 1982 im Finale scheiterte. Berühmt waren vor allem seine Bananenflanken, mit denen er oft in Horst Hrubesch einen dankbaren Verwerter fand "Manni Bananenflanke, ich Kopf, Tor". Auch für den DFB spielte er sehr erfolgreich. 1989 war schliesslich Schluss beim HSV, ein Jahr später kehrte er für eine Saison zurück.

Thomas von Heesen

Thomas von Heesen

Thomas von Heesen war der letzte beim Hamburger SV verbliebende Spieler jener Mannschaft, die 1983 den Europapokal der Landesmeister nach Hamburg holte. Von 1980 bis 1994 erzielte er als Mittelfeldspieler in 368 Bundesligaspielen 99 Tore für den HSV. Nur Uwe Seeler hat in der Bundesliga mehr Tore geschossen und Manfred Kaltz mehr Spiele gespielt. Er war Kapitän der Mannschaft, ehe er 1994 den Verein verließ, weil man ihm trotz 15 Saisontoren nur einen 1-Jahresvertrag angeboten hatte. Dies wurde von vielen kritisiert, zumal Thommy auch absoluter Publikumsliebling war. So wechselte er in die 3. Liga nach Bielefeld und verlor er die Bindung zum HSV. Für uns Fans bleibt er aber ein echtes HSV-Urgestein! Das ihm der HSV noch am Herzen liegt, zeigt seine Initiative bei HSV+

Hermann Rieger

Hermann Rieger

Hermann Rieger bedeutet über 26 Jahre HSV. Er ist der dienstälteste Masseur der Bundesliga, der einzigste der einen eigenen Fanclub hat. (Hermanns Treue Riege). Er ist ein echtes HSV-Urgestein, im schnelllebigen Fußballgeschäft noch einer auf dem man sich verlassen konnte. Einer der sich mit dem Verein identifiziert hat und mit dem sich die Fans identifizieren konnten. 1978 vermittelte Manfred Kaltz Hermann Rieger nach Hamburg und er blieb dem HSV immer treu, auch nach seiner "aktiven Karriere". Denn 2005 ging er aus gesundheitlichen Gründen leider in Rente, aber er ist auch noch weiter mit dem Herzen dabei und in denen der HSV-Fans sowieso. Denn Hermann war die Seele des Vereins und ist KULT! "Außer Hermann könnt ihr alle gehn"