Spieler


Diese Rubrik stammt noch aus den Anfängen dieser Webseite und wurde nach der Saison 2003/04 nicht mehr aktualisiert. Für die Zukunft ist aber eine aktuelle Datenbanklösung angedacht.

Alle HSV-Spieler von A - Z (Saison 1963/64 - 2003/04)

Jörg Albertz (29.01.1971)


Von 1993/94 bis 1996 beim HSV unter Vertrag. Spielte davor bei Fortuna Düsseldorf, für die er auch zwischen 1990 und 1992 23 Mal in der Bundesliga zum Einsatz kam. Wuchs beim HSV sehr schnell in die Rolle eines Stammspielers. Eine absolut feste Größe. Wurde HSV-Kapitän. Feierte am 22. Februar 1995 in Porto sein Debüt in der A-Nationalmannschaft. Anschließend wechselte er nach Glasgow zu den Rangers. Kam zur Saison 2001/2002 zurück an die Alster.


Jörn Andersen (03.02.1963)


Wurde von Trainer Benno Möhlmann 1994 als "Torjäger" geholt. Doch der einstige norwegische Nationalspieler kam über die Rolle des Auswechselspielers nicht hinaus. Wechselte nach der Vorrunde 1994/95 zum FC Dynamo Dresden. Beendete seine Karriere als Profi in der Schweizer Nationalliga.


Roda Antar (12.09.1980)


Der in Freetown (Sierra Leone) geborene libanesische Nationalspieler kam zur Saison 2001/02 zum HSV. Wurde für zwei Jahre plus Kaufoption vom FC Tadamon Sur Club ausgeliehen. Kam in seiner ersten Spielzeit in Hamburg auf 19 Bundesliga-Spiele und gehört auch 2002/03 zu den Basisspielern von Trainer Kurt Jara.


Christof Babatz (03.09.1974)


Wechselte als Vertragsamateur zur Saison 1997/98 zum HSV. Kam bereits im ersten Saisonspiel gegen Borussia Mönchengladbach zu seinem ersten Bundesliga-Einsatz. Gilt als ausgesprochen talentierter Nachwuchsspieler. Schaffte in der Saison 1998/99 den endgültigen Durchbruch in den Bundesligakader. Wechselte während der Saison 2000/2001 zum Zweitligisten Mainz 05.


Markus Babbel (08.09.1972)


Er bestritt in der Saison 1991/92 zwölf Bundesligaspiele für den FC Bayern München, ehe er an den HSV ausgeliehen wurde. In der Spielzeit 1992/93 brachte es der "Junioren-Nationalspieler" auf 27 Einsätze im HSV-Trikot. Ging zum FC Bayern zurück und wurde zum Nationalspieler. Ging im Juli 2000 zum FC Liverpool, versucht nach einer langen Verletzung dort wieder Fuß zu fassen.


Jörg Bach (20.11.1965)


Bestritt bei der SG Wattenscheid 09 118 Bundesligaspiele, ehe er 1994 zum HSV wechselte. Wurde als Manndecker sehr schnell Stammspieler. Nach Abschluß der Spielzeit 1994/95 wechselte Bach zum damaligen Aufsteiger Fortuna Düsseldorf. Nach einer Saison bei Eintracht Trier inzwischen Sportinvalide.


Alexander Bade (25.08.1970)


Wurde zur Spielzeit 1998/99 unter Vertrag genommen. Der Torhüter spielte zuvor für den 1. FC Köln und für den KFC Uerdingen. gebürtiger Berliner, der mit einem gesunden Ehrgeiz ausgestattet beim HSV den Kampf um die "Nummer 1" im Kasten aufnahm. Seit dem Juli 2000 beim 1.FC Köln


Nils Bahr (16.12.1969)


War zwischen 1986 und 1994 Ersatztorhüter. Kam vom SV Siebeneichen zum HSV. Brachte es insgesamt auf zehn Einsätze in der Bundesliga, ehe er vor der Saison 94/95 zum TuS Hoisdorf in die Regionalliga wechselte. Wechselte anschließend zum damaligen Regionalligisten SV Lurup.


Harry Bähre (22.07.1941)


Ein Mann der allerersten Stunde. Absolvierte für den HSV zwischen 1963 und 1967 78 Bundesligaspiele und erzielte zwei Tore. Der Besitzer eines sehr erfolgreichen Litho-Unternehmens ist Manager der HSV-Altliga und war im HSV nicht nur als Kassenprüfer sondern auch als Leiter der Fußball-Amateurmannschaft tätig. Zeitweise Vorstandsmitglied.


Riccardo Baich (28.10.1973)


Ein großes Talent, das über den Jugend- (Hansa Rostock und HSV) und Amateur-Bereich zu den Profis stieß. Wurde als Auswechselspieler auch in der Bundesliga eingesetzt. 1994 an den Zweitliga-Aufsteiger FSV Frankfurt ausgeliehen. Kam nach Hamburg zurück und spielte in der Regionalliga für den 1. SC Norderstedt. Wurde aber dort ausgemustert. Über den Lüneburger SK und RW Essen kam er zu Bergedorf 85.


Holger Ballwanz (07.09.1967)


Zwischen 1989 und 1992 kam der Abwehrspieler zu 41 Bundesliga-Einsätzen. Gehörte zum Stamm. Drei Tore erzielte er. Wechselte vor Beginn der Spielzeit 1992/93 zum VfL Wolfsburg, der in diesem Jahr in die 2. Liga aufgestiegen war. Mit den Niedersachsen gelang Ballwanz der Sprung in die Bundesliga, spielt mit den "Wölfen" in der Saison 1999/2000 sogar international (UEFA-Cup). Nach einem Jahr bei Hannover 96 jetzt ohne Vertrag.


Ralf Balzis (31.01.1965)


Einer von vielen, die ihr Glück in Hamburg suchten. Zwischen 1985 und 1987 bestritt er 30 Einsätze im HSV-Trikot, wobei er sich neunmal als Torschütze auszeichnete. Wechselte danach zu Eintracht Frankfurt und bestritt 35 Spiele. Dann beim VfL Osnabrück, Wattenscheid 09 und SV Wilhelmshaven 92.


Sergej Barbarez (17.09.1971)


Frank Pagelsdorf lotste seinen Schützling, bereits in Hannover, Berlin und Rostock spielte Barbarez unter dem Trainer, zur Saison 2000/2001 aus Dortmund an die Alster. Der vielseitige Offensivspieler schlug ein wie eine Bombe. In seinem ersten Jahr im HSV-Trikot erzielte der Bosnier 22 Tore und wurde als dritter HSV-Spieler, zuvor schafften dies Horst Hrubesch und Uwe Seeler, Bundesliga-Torschützenkönig.


Peter Barfuß (11.04.1944)


Eine Saison lang, 1966/67, gehörte Peter Barfuß zum Lizenzspieler-Kader des HSV. Bestritt während dieser Zeit ein Spiel am 15. April 1967 bei der 1:2-Niederlage beim Meidericher SV Duisburg. Peter Barfuß ist in Hamburg beruflich tätig.


Karsten Bäron (24.04.1973)


War Torschützenkönig in der Oberliga Berlin, ehe er zum HSV wechselte. 27 Einsätze in der Saison 1992/93 ließen auf eine große Karriere hoffen, zumal er in seiner ersten Saison gleich acht Treffer erzielte. Nach einer langwierigen erst wieder ab der Vorrunde 1995/96 aktiv. Dann weitere Rückschläge: 1997/98 und 1998/99 kam Bäron zu keinem Einsatz. Feierte sein Comeback beim 6:1 gegen den MSV Duisburg im Volksparkstadion. Die Fans hatten den Langen so lautstark gefordert, das ein Duisburger extra den Ball ins Seitenaus schlug, um die Einwechselung Karsten Bärons zu ermöglichen. Leider plagten den Stürmer auch in der Folge Verletzungen, so dass er seine Laufbahn 2001 beendete und in den Jugendbereich des HSV wechselte.


Lars Bastrup (31.07.1955)


Zwischen 1981 und 1983 erzielte der Däne in 59 Bundesligaspielen für den HSV 18 Tore. Er gehörte mit zur Mannschaft, die 1983 in Athen den Europapokal der Landesmeister gegen Juventus Turin gewann. Lebt heute in Dänemark, spielt noch in der HSV-Altliga.


Michael Baur (16.04.1969)


Trainer Kurt Jara holte den Routinier zur Saison 2002/03 vom FC Tirol, wo beide schon früher zusammengearbeitet hatten, nach Hamburg. Österreichischer Nationalspieler. Stand auch schon in der japanischen J-League unter Vertrag (Urawa Red Diamonds). Erkämpfte sich sofort einen Stammplatz bei Jara.


Franz Beckenbauer (11.09.1945)


Der "Kaiser" beendete seine Laufbahn beim HSV und bestritt zwischen 1980 und 1982 28 Spiele für den HSV. Der damalige Präsident Dr. Wolfgang Klein und Manager Günter Netzer hatten den Münchner von Cosmos New York an die Alster geholt. Bestritt insgesamt 424 Bundesligaspiele. Bundestrainer (WM-Titel 1990) und Aufsichtsratsvorsitzender des FC Bayern.


Uwe Beginski (13.12.1959)


Er kam zu einer Zeit, da der HSV deutsche Spitze darstellte. Kein Wunder, dass es für Uwe nur zu zwei Einsätzen zwischen 1978 und 1980 reichte. Bei Darmstadt 98 kam er in der Spielzeit 1981/82 zu 34 Bundesligaspielen. Später beim VfL Osnabrück,  RW Oberhausen und Hessen Kassel.


Ditmar Beiersdorfer (16.11.1963)


Kam von der SpVgg Fürth und wurde beim HSV Nationalspieler und Kapitän. Nach 174 Spielen wechselte "Didi" vor der Saison 1992/93 zu Werder Bremen und wurde dort auch Deutscher Meister. Hatte in der Spielzeit 1994/95 enormes Verletzungspech. Wechselt anschließend zum 1. FC Köln, um von dort in die italienische Liga A zum AC Reggiana zu gehen. Seit dem Herbst 2002 Sportlicher Leiter beim HSV. Nach seiner aktiven Laufbahn und einem Ausflug in die Wirtschaft kehrte er zurück zum HSV: Seit dem 15.08.2002 ist er 2. Vorstandsvorsitzender und Sportchef bei den Rothosen.


Uwe Bein (26.09.1960)


Felix Magath holte ihn von der Ersatzbank des 1. FC Köln weg zum HSV. Entwickelte sich zum echten Klassemann. War insbesondere mit Thomas von Heesen ein "Traum-Duo". Nach 52 Spielen wechselte Uwe Bein schließlich zur Frankfurter Eintracht (1989). Zuletzt als Profi in Japan, ehe er zum VfB Gießen wechselte.


Collin Benjamin (03.08.1978)


Der Mittefeldspieler aus Namibia ist seit Juli 2001 beim HSV. Vorher bei Germania Elmshorn. Schaffte den Sprung von der Amateurmannschaft zu den Profis. In seiner ersten Saison erzielte er in 17 Spielen drei Tore.


Horst Bertl (24.03.1947)


Der Bremerhavener verdiente sich die ersten Sporen in der Bundesliga bei Hannover 96. Zwischen 1974 und 1979 bestritt er 114 Spiele für den HSV und erzielte dabei 25 Tore. Bertl lebt heute in Texas und ist als Fußball-Trainer tätig.


Marinus Bester (16.01.1969)


Wurde vom damaligen Trainer des FC Süderelbe, Bernd Enge, entdeckt. Wechselte als Vertragsamateur zu Werder Bremen. Ging dann als Profi auf Leihbasis in der Saison 92/93 zum HSV. Ein Abstecher bei Schalke 04, dann wieder Werder Bremen. Anschließend beim SC Concordia und beim VfL 93 Hamburg in der Regionalliga. 1998/99 Wechsel zum Regionalliga-Aufsteiger Lüneburger SK. Kam zur Saison 2000/2001 zurück nach Hamburg. Sicherte dem HSV in der Schlussminute des Spiels gegen Hansa Rostock in der Saison 2000/2001 den Klassenerhalt. Beendete Anfang 2002 seine Profi-Karriere und arbeitet seitdem in der Pressestelle des HSV. Zudem spielt er weiter für die Amateurmannschaft.


Siegfried Beyer (18.07.1943)


Wechselte von Phönix Lübeck zum HSV und kam zwischen 1969 und 1971 33 Mal zum Einsatz, wobei er sich dreimal in die Torschützenliste eintrug. Beyer spielte später unter anderem auch noch beim FC St. Pauli am Millerntor.


Oliver Bierhoff (01.05.1968)


Von dem früheren Uerdinger versprach sich Trainer Willi Reimann eine ganze Menge. 34 Mal kam er zwischen 1988 und 1990 zum Einsatz. Wechselte über Mönchengladbach nach Österreich (austria Salzburg) und schließlich nach Italien (Udine). Dort wurde er in der Saison 1997/98 mit 27 Treffern Torschützenkönig. ASpäter beim AC Mailand, AS Monaco und Chievo Verona. Schoss die deutsche Nationalmannschaft 1996 mit seinem "Golden Goal" im EM-Endspiel gegen Tschechien zum Titel. Nahm auch an der  WM in Japan/ Südkorea teil.


Ole Björnmose (07.05.1944)


Von 1971 bis 1977 gehörte der Däne zur ersten HSV-Garnitur. Enorm kampfstark und technisch beschlagen avancierte der Nationalspieler zu einem echten Publikums-Liebling. Zuvor spielte er beim SV Werder Bremen.


Horst Blankenburg (10.07.1947)


Horst erlebte seine fußballerisch größte Zeit bei Ajax Amsterdam, wo er mit Johan Cruyff in einer Mannschaft spielte. Dreimal gewann er mit Ajax den Europapokal der Landesmeister. Ist heute als Gastronom in Hamburg tätig und spielt nach wie vor in der HSV-Altliga.


Jens Bochert (15.12.1964)


Der Mann aus Schwerin hoffte beim HSV auf die große Bundesliga-Karriere. Doch lediglich zweimal kam er bei den Profis zum Einsatz. Ansonsten feste Größe im Amateur-Kader. Wechselte vor der Saison 92/93 in die zweite französische Liga (FC Rouen) und ging danach zum Regionalligisten Holstein Kiel.


Jörg Bode (22.08.1969)


Er kam 1989 von Arminia Bielefeld zum HSV. Bis zum Ende der Spielzeit 1992/93 bestritt er 81 Spiele in der Bundesligamannschaft und erzielte dabei drei Treffer. Jörg Bode ging nach Ende der Spielzeit 1993/94 zurück zu Arminia Bielefeld, mit der er in die 2. Liga und in die Bundesliga aufstieg. Seit dem Juli 2002 beim FC Augsburg.


Stefan Böger (01.06.1966)


Sammelte seine ersten Bundesliga-Erfahrungen beim FC Hansa Rostock, nachdem er zuvor beim FC Carl-Zeiss Jena gespielt hatte. Wechselte von den Ostseestädtern zum MSV Duisburg, ehe er über die Zweitliga-Stationen Fortuna Köln und FC Gütersloh in der Saison 1996/97 zum HSV kam. Nach der Saison wechselte der Abwehr- und Mittelfeldspieler in den Amateur- und Jugendbereich. Seit November 1999 Cheftrainer der Regionalligamannschaft.


Heinz Bonn (22.08.1949)


Heinz Bonn spielte zwischen 1970 und 1973 beim HSV. Der kleine Siegerländer hatte beim Wuppertaler SV unter Horst Buhtz auf sich aufmerksam gemacht. Kompromissloser Kämpfer mit einer "Pferdelunge". Zwischenzeitlich verstorben.


Uwe Bormann (11.03.1970)


Versuchte über die Amateur-Mannschaft den Sprung ins Bundesliga-Geschäft zu schaffen. War Stammspieler in der Oberliga-Mannschaft, zum Profi reichte es nicht. Verließ den HSV nach Ende der Saison 1993/94.


Dr. Wilhelm Friedrich Boyens (12.10.1942)


Ein Bundesligaspieler der ersten Stunde. Zwischen 1963 und 1965 bestritt er 36 Spiele und erzielte 3 Tore. Der "Preetzer Jung" kam seinerzeit von Holstein Kiel nach Hamburg und ist heute in leitender Position tätig.


Dieter Brefort (13.05.1962)


Eines von vielen Talenten, die über den HSV versuchten, einen guten Weg zu machen. Der Berliner kam zwischen 1983 und 1984 lediglich zu zwei Bundesliga-Einsätzen. Schoss dabei ein Tor. Wechselte anschließend zu Blau Weiß 90 Berlin in die Bundesliga.


André Breitenreiter (02.10.1973)


Wurde zur Saison 1994/95 von Hannover 96 ausgeliehen. Erzielte bei seinem ersten Bundesliga-Einsatz im Münchener Olympia-Stadion die 1:0-Führung gegen den FC Bayern. Der U-21-Nationalspieler schaffte während der Rückrunde 1994/95 den Durchbruch. Wechselte 1997 zum VfL Wolfsburg. Nach eineinhalb jahren bei der SpVgg Unterhaching spielt er jetzt beim SC Langenhagen.


Bernd Bressem (04.06.1965)


Galt vor seinem Wechsel von Komet Blankenese zum HSV als "Riesentalent". Sechs Bundesliga-Einsätze, dann der Wechsel nach Belgien. Spielte anschließend beim SC Concordia in der Hamburger Verbandsliga und stieg mit dem Klub in die Regionalliga auf. Wechselte dann zum Liga-Konkurrenten Altona 93.


Buca, W. Pacheco (01.05.1959)


Einer aus der Abteilung "brasilianischer Star auf der Durchreise". Buca kam mit großen Vorschusslorbeeren, aber es reichte letzten Endes nur zu einem einzigen Bundesligaspiel im Trikot des HSV. Eine große Enttäuschung. Wechselte 1980 zu Hannover 96.


Ivan Buljan (11.12.1949)


"Iko", der Mann aus Split, war für den HSV ein wahrer Volltreffer. Ein Profi durch und durch. Zwischen 1977 und 1981 bestritt der jugoslawische Nationalspieler 103 Spiele und erzielte 22 Treffer. Heute Manager bei Hajduk Split.


Jörg Butt (28.05.1974)


Torhüter. Kam zur Spielzeit 1997/98 vom Zweitliga-Absteiger VfB Oldenburg zum HSV. Hatte bereits ein Jahr zuvor das Angebot des HSV für einen Wechsel abgelehnt. Setzte sich in der Saison 1997/98 als Stammtorhüter gegen Richard Golz durch und bestritt 33 von 34 möglichen Bundesliagspielen. Butt stellte 1998/99 mit sieben verwandelten Elfmetern eine neue Bestmarke für Torhüter als Torschütze auf. Insgesamt erzielte der Torjäger im Tor 19 Treffer für den HSV. Wechselte zur Saison 2001/2002 zu Bayer 04 Leverkusen.


Kim Christensen (08.05.1980)


Kam im Winter 2001/02 von Lyngby Kopenhagen. Konnte sich im Sturm seitdem nicht richtig durchsetzen und spielt oft für die Amateure.


Rodolfo Esteban Cardoso (17.10.1968)


Wurde in der Saison 1996/97 vom SV Werder Bremen ausgeliehen. Der Argentinier wurde in Deutschland bekannt durch seine Engagements beim FC Homburg und beim SC Freiburg. Kam auch schon in der argentinischen Nationalmannschaft zum Einsatz. Den Durchbruch beim HSV schaffte er damals nicht. Wurde im Januar 1998 zu den Boca Juniors nach Buenos Aires ausgeliehen. Dann bei Estudiantes de la Plata, seit der Saison 1999/2000 wieder beim HSV. Spielte sich durch überragende Leistungen wieder in den Kader. Knieprobleme behindern ihn seit der Saison 2002/01 immer wieder.


Christian Claaßen (22.05.1969)


Der Regionalliga-Torjäger wechselte vor der Saison 1995/96 vom SV Wilhelmshaven zum HSV. Diverse Kurzeinsätze in der Bundesliga. Hatte auch Angebote von anderen Bundesligisten. Wurde an den SV Meppen (2. Liga) ausgeliehen und später an den Klub in Niedersachsen verkauft. Wechselte dann zum VfL Osnabrück.


Francisco Copado (19.07.1974)


Aus der eigenen Jugend in den Lizenzspieler-Kreis aufgerückt. Bestritt sein erstes Bundesligaspiel in der Saison 1993/94 bei der Auswärts-Begegnung auf dem Kaiserslauterer Betzenberg. 1994/95 Stammspieler in der Regionalliga-Mannschaft. Dann im Profi-Kader mit diversen Einsätzen, ehe er über die spanische B-Division (Mallorca) zu Tennis Borussia Berlin wechselte und mit TeBe in die Zweite Liga aufstieg. Ab der Saison 2000/01 spielte er 2 Jahre für die SpVgg Unterhaching.


Richard Cyron (11.02.1965)


Er kam, sah und spielte 13 Mal für den HSV, ehe er dann an Fortuna Düsseldorf in die 2. Liga ausgeliehen wurde. Der gebürtige Pole war als "Goalgetter" vorgesehen, doch die in ihn gesetzten Erwartungen konnte er nicht erfüllen. Stieg mit Düsseldorf in die Bundesliga auf, aber auch wieder ab. Nach 5 Jahren für 2 Jahre zu RW Essen.


Martin Dahlin (16.04.1968)


Der schwedische Nationalspieler wurde in der Spielzeit 1998/99 vom englischen Premier League-Klub Blackburn Rovers ausgeliehen. Schaffte den Durchbruch nicht und beendete sein HSV-Engagement als "die Enttäuschung der Saison". Inzwischen Sport-Invalide.


Detlef Dammeier (18.10.1968)


Bei Hannover 96 (47 Spiele) als Bundesliga-Entdeckung gefeiert, beim HSV nie mehr als ein Ersatzspieler. Beide Seiten hatten sich mehr versprochen. Wechselte vor der Saison 1992/93 zum damaligen Zweitliga-Aufsteiger VfL Wolfsburg. Stieg 1997 mit dem VfL Wolfsburg in die Bundesliga auf. Seit 2000 bei Arminia Bielefeld.


Horst Dehn (20.08.1937)


Einer der Besten, die je die rote Hose trugen. "Hoddel" gehörte zur Meistermannschaft von 1960. In der Bundesliga war er zwischen 1963 und 1966 tätig, kam dabei 34 Mal zum Einsatz und erzielte dabei sechs Treffer.


Jacek Dembisnki (20.12.1969)


Polnischer Nationalspieler, der zur Saison 1997/98 verpflichtet wurde. Bekam allerdings von seinem Verein Widzew Lodz erst eine Spielgenehmigung, nachdem die Bundesligasaison bereits begonnen hatte. Dembinski spielte vorher bei Lausanne Sports sowie bei Lech und Polonia Posen. Der Stürmer erzielte in 69 Bundesligapartien 12 Tore für den HSV. Wechselte 2001 zurück zu seinem alten Klub Widzew Lodz.


Holger Dieckmann (05.02.1943)


Exakt 100 Spiele in der Bundesliga absolvierte Holger in der Zeit zwischen 1964 und 1969. Erzielte dabei zwei Tore. Nach Abschluß seiner Karriere zog der Journalist in die Nähe von Münster in Westfalen.


Lothar Dittmer (02.09.1963)


Kam als Torjäger des FC Süderelbe an den Rothenbaum, doch es reichte nur zu 31 Spielen und 5 Toren zwischen 1986-88. Wechselte dann zum FC Homburg ins Saarland, als Profi zuletzt auf der Gehaltsliste des SV Waldhof Mannheim.


Borislav Djordjevic


Auch er kam von Hajduk Split nach Hamburg und auch von ihm hatten sich die Verantwortlichen mehr versprochen, als neun Einsätze zwischen 1981 und 1983. Gehört heute noch zum festen Stamm von Harry Bähres "HSV-Altliga".


Thomas Doll (09.04.1966)


Wechselte 1990 vom BFC Dynamo Berlin zum HSV und spielte sich innerhalb eines Jahres in die Herzen der Fans. Lazio Rom köderte ihn mit einem Angebot, das er nicht ablehnen konnte". 33 Einsätze für den HSV, dabei erzielte "Dolly" vier Tore. Über den Umweg Eintracht Frankfurt wechselte Doll wieder zurück nach Italien zum AS Bari. Kehrte in der Saison 1998/99 dann wieder zum HSV zurück und hatte großes Pech: Knorpelschaden am rechten Knie. Kam zum Ende der Saison noch zu zwölf Kurzeinsätzen. Beendete im Mai 2001 wegen der vielen Verletzungen seine Profi-Karriere.


Bernd Dörfel (18.12.1944)


88 Mal kam Bernd Dörfel in der Bundesliga zum Einsatz, ehe er 1968 zu Eintracht Braunschweig wechselte (51 Spiele). Beendete seine Karriere bei Servette Genf in der Schweiz. Einer von vielen Nationalspielern aus der "HSV-Schule".


Gert Dörfel (18.09.1939)


Fraglos einer der genialsten Spieler, die je das Trikot des HSV trugen. Meister 1960, Pokalsieger 1963 und Nationalspieler. Ein Linksaußen von internationaler Klasse. Wurde von der Fachzeitschrift "FRANCE FOOTBALL" als Europas bester Linksaußen gerühmt. Auf einer Stufe mit Gento von Real Madrid.


Pavel Dotchev (28.09.1965)


Der bulgarische Nationalspieler wurde von Egon Coordes zum HSV geholt, doch Pavel gelang der Durchbruch nicht. Lediglich achtmal wurde er in der Saison 1992/93 eingesetzt. Ging nach Bulgarien zurück und spielte anschließend beim Regionalligisten Holstein Kiel. Inzwischen beim Regionalligisten Schloss Neuhaus Paderborn und SC Paderborn 07


Jens Dowe (01.06.1968)


Der Rostocker, der zuletzt für den TSV 1860 München spielte, wechselte vor Beginn der Saison 1996/97 zum HSV, doch sein Glück machte er in Hamburg nicht. Nach Disharmonien mit Trainer Felix Magath wurde Dowe an die Wolverhampton Wanderers in England ausgeliehen. Über die Station Sturm Graz in Österreich landete Dowe wieder beim FC Hansa Rostock. Nach Rapid Wien und SV Babelsberg 03 spielt er jetzt bei Holstein Kiel.


Werner Dreßel (30.08.1958)


Auch der Franke kam 1980 vom SV Werder Bremen mit großen Erwartungen nach Hamburg. Doch es reichte lediglich zu 16 Einsätzen. Werner spielte anschließend noch beim 1. FC Nürnberg und bei Borussia Dortmund, Arminia Hannover und Eintracht Braunschweig. Insgesamt 29 Spiele. Inzwischen Trainer in der Amateurklasse (Borussia Fulda).


Jürgen Dringelstein (06.12.1946)


1968 kam "Dringel" vom SV Waldhof zum HSV und in zwei Bundesliga-Jahren schaffte er 28 Spiele, zweimal zeichnete er sich als Torschütze aus. Wechselte anschließend wieder in seine südwestdeutsche Heimat.


Jens Duve (25.09.1962)


Nur eine Saison lang spielte der sympathische Abwehrspieler beim HSV, ehe er dann zum FC St. Pauli wechselte. Sechs Bundesligaspiele - ein paar mehr hatte er sich schon erhofft. Wurde 1993/94 Trainer beim VfL 93 Hamburg in der Oberliga, den er aber vorzeitig verließ.


Armin Eck (08.12.1964)


Für den FC Bayern München absolvierte der Franke 39 Spiele, ehe er 1989 zum HSV wechselte. Ein exzellenter Techniker. Hatte das Riesenpech, dasss er sich beim letzten Spiel der Saison 1992/93 in Bremen einen Kreuzbandriss zuzog. Wechselte 1994 zu Arminia Bielefeld in die Regionalliga, mit der er in die 2. Liga aufstieg. Dann heuerte er bei Hessen Kassel in der Regionalliga an. Nach dem SC Weismain ist er jetzt Trainer bei seinem Stammverein SpVgg Bayreuth


Uwe Eckel (06.07.1977)


Zwei Bundesliga-Einsätze beim 1. FC Kaiserslautern und zehn beim HSV. Das ganz große Glück machte der Pfälzer im Profi-Geschäft nicht. Inzwischen spielt er in der Oberliga beim VfB Lübeck. Bevor er zum HSV kam, spielte er bei Hannover 96. Dann beim VfL 93 Hamburg. Anschließend beim Oberligisten SV Concordia Ihrhove.


Kurt Eigl (07.03.1954)


66 Spiele (13 Tore) absolvierte Kurt in der Zeit zwischen 1974 und 1978 für den HSV. Der kleine Mann war spielerisch ein Großer. Gehörte dem "HSV-Fohlenstall" an. In der Bundesliga anschließend noch bei Darmstadt 98 und bei Bayer 04 Leverkusen. Inzwischen A-Jugend-Trainer beim 1. FC Nürnberg.


Luis Firminho Emerson (28.07.1973)


Er träumte von der großen Profi-Karriere, doch es reichte lediglich zu vier Einsätzen mit einem Tor (gegen Hansa Rostock). Anschließend verdiente der Brasilianer sein Geld beim Oberligisten Holstein Kiel. Gab später sein Bundesliga-Debüt, allerdings mit nur mäßigem Erfolg, beim FC St. Pauli. Nach dem VV Maastricht jetzt beim KFC Uerdingen.


Fabian Ernst (30.05.1979)


An dem Hannoveraner war die "halbe Liga" interessiert. Gilt als eines der größten deutschen Fußball-Talente. Hatte entscheidenden Anteil daran, dass Hannover 96 1998 endllich wieder den Aufstieg in den Profi-Fußball schaffte. Wechselte im Sommer 2000 zu Werder Bremen und wurde 2002 Nationalspieler.


Hans Ettmayer (23.07.1946)


Freund gepflegter "Mehlspeisen". Ein Österreicher alter Schule. Fußballerisch brillant, gewichtsmäßig unbeständig. "Buffy" kam zwischen 1975 und 1977 beim HSV 27 Mal zu Bundesliga-Ehren. Davor spielte er vier Jahre für den VfB Stuttgart.


Andreas Fischer (20.10.1964)


Mittelfeldspieler. Kam vor der Saison 1994/95 von Bayer 04 Leverkusen zum HSV. Avancierte unter den Trainern Benno Möhlmann und Felix Magath zum Stammspieler. Spielte früher auch in Remscheid, Paderborn und Preußen Münster. War in der Saison 1998/99 Mannschaftskapitän, übergab die Binde in der Saison 1999/00 an Martin Groth. Andreas Fischer wechselte zur Saison 2001/2002 zu Rot-Weiß Essen in die Regionalliga.


Jens-Peter Fischer (01.06.1966)


Galt als Riesentalent, doch in Hamburg konnte sich "Fischi" nicht durchsetzen. Neun Bundesliga-Einsätze, ehe er zu den Stuttgarter Kickers wechselte, allerdings auch ohne besonders großen Erfolg (6 Spiele). Dann als Amateur beim 1. SC Norderstedt.


Klaus Fock (13.07.1947)


25 Mal schnürte er in der Bundesliga für den HSV die Stiefel und erzielte dabei zwischen 1968 und 1970 fünf Treffer. Machte sich als Trainer im Hamburger Bereich einen guten Namen beim Verbandsligisten Halstenbek/Rellingen, den er in die Oberliga führte.


Jakob Friis-Hansen (06.03.1967)


Dänischer Nationalspieler, der acht Jahre lang in Frankreich (OSC Lille und Girondins Bordeaux) spielte. Hatte in seiner ersten Saison das Pech, sich diverse Verletzungen zuzuziehen. Unterschrieb beim HSV einen Vierjahres-Vertrag, der 1999/2000 aufgelöst wurde


Torsten Fröhling (24.08.1966)


Ein Jahr spielte der Mann von Stahl Eisenhüttenstadt beim HSV. Doch es blieb beim Traum von der Bundesliga. Nur einmal kam er zum Einsatz. Anschließend wechselte er zum FC St.Pauli ans Millerntor und gehörte zum festen Stamm des Hamburger Bundesligisten. 1998 ging er zum VfB Lübeck.


Milan Fukal (16.05.1975)


Der tschechische Nationalspieler kam im August 2000 an die Alster. Zuvor war der Defensivspezialist bei Sparta Prag unter Vertrag. In seinen ersten beiden Spielzeiten kam Milan Fukal insgesamt 31 Mal zum Einsatz.


Jan Furtok (09.03.1962)


Fünf Jahre gehörte der polnische Nationalspieler zur ersten HSV-Garnitur. 135 Spiele, 51 Tore. Wechselte zu Beginn der Spielzeit 1993/94 zur Frankfurter Eintracht. Hat nach wie vor einen großen Freundeskreis in Hamburg. Lieferte immer ehrliche Arbeit ab. Inzwischen Nachwuchstrainer in Kattowitz.


Willi Giesemann (02.09.1937)


Einer der wirklich Großen im HSV-Trikot. Der gebürtige Niedersachse kam seinerzeit vom FC Bayern München. 104 Spiele zwischen 1963 und 1968, in denen er 13 Treffer erzielte. Zog sich bei einem Länderspiel in Rio gegen Brasilien eine schwere Verletzung zu. Sein Gegner damals: Pele! Ließ seine Karriere beim SV Barmbek-Uhlenhosrt ausklingen.


Gert Girschkowski (23.11.1944)


Spielte als Torhüter zwischen 1968 und 1971. 25 Einsätze in der Bundesliga stehen zu Buche, überwiegend war "Kapelle" Ersatzkeeper. Arbeitet seit Beendigung seiner Laufbahn als Fernseh-Redakteur beim Norddeutschen Rundfunk in Kiel.


Richard Golz (05.06.1968)


Seit 1987 spielte der Lange" für den HSV. War bis zur Wieder-Verpflichtung von Uli Stein die unumstrittene Nummer eins" im HSV-Kasten. Experten trauen ihm auch den Durchbruch im internationalen Geschäft zu. Kam in der Saison 95/96 sogar als Feldspieler zum Einsatz (in Rostock). Verlor aber 1997 seinen Stammplatz an Jörg Butt und wechselte in der Saison 1998/99 zum Aufsteiger SC Freiburg, wo er zwischenzeitlich Mannschaftskapitän ist.


Bernd Gorski (04.10.1959)


Nur ein Jahr im Profi-Aufgebot, nur ein Einsatz in der Bundesliga. Erst bei Eintracht Braunschweig gelang Gorski der Durchbruch. In der Spielzeit 1984/85 absolvierte er 33 Spiele für die Niedersachsen. Gehörte auch in der 2. Liga zur Eintracht-Stammformation.


Dimitrios Grammozis (08.07.1978)


Wurde vor der Saison 1998/99 vom KFC Uerdingen geholt. Galt schon bei den Krefeldern als Riesen-Talent und konnte in der HSV-Vorbereitung absolut überzeugen. Gehörte schon nach sehr kurzer Zeit zum Stamm. Der Mittelfelspieler gibt aber nicht nur im Spiel den Ton an, sondern auch privat als DJ. Wechselte im Sommer 2000 zum 1. FC Kaiserslautern.


Thomas Gravesen (01.03.1976)


Kam von Vejle BK als U21-Nationalspieler. Erster Einsatz beim 2:0-Erfolg bei Hertha BSC Berlin in der Spielzeit 1997/98. Übernahm beim HSV sofort eine Führungsrolle. Den großen anfänglichen Erfolgen folgte freilich eine "Durtststrecke auf der Auswechselbank. Dann allerdings wurde die "Hümörbömbe" zu einer festen Größe. Eine Verletzung brachte ihn um seine Chance, für Dänemark bei der WM 1998 zu spielen.  Im Sommer 2000 ging er nach England zum FC Everton.


Jürgen Groh (17.07.1956)


Der Postbeamte bestritt für den 1. FC Kaiserslautern und den HSV insgesamt 351 Spiele in der Bundesliga. Gehörte zu jener Mannschaft, die den Europapokal der Landesmeister nach Hamburg holte. Wurde im Trikot des HSV Nationalspieler. Spielt nach wie vor - falls es die Zeit erlaubt - in der HSV-Altliga. Arbeitet heute wieder als Briefträger.


Martin Groth (20.10.1969)


Wurde von Trainer Frank Pagelsdorf vom FC Hansa Rostock zum HSV geholt (Saison 1998/99). Sammelte bereits Bundesliga-Erfahrung bei Hannover 96 und gilt als ausgesprochen zuverlässiger Profi. "Dr. Hammer" schlug voll ein, war mit sechs Treffern der erfolgreichste Distanz-Schütze der Bundesliga-Saison 1998/99. Hatte danach mit vielen Verletzungen zu kämpfen. Von 1999 bis 2001 HSV-Kapitän. Übergab die Binde an Nico Jan Hoogma.


Vanja Grubac (11.01.1971)


Kam vom OFK Belgrad aus der zweiten jugoslawischen Liga. Die Umstellung war für ihn besonders hart. War in Jugoslawien ein echter Torjäger. Wurde beim HSV nicht glücklich und kehrte im August 2000 nach Belgrad zurück. Für die Hanseaten erzielte der Stürmer in elf Bundesligaspielen zwei Tore.


Heinz Gründel (13.02.1957)


161 Spiele für Hertha BSC Berlin, für den HSV und für Eintracht Frankfurt. Seine beste Zeit hatte der gebürtige Berliner fraglos in Hamburg, wo er auch zum Nationalspieler avancierte. Beendete 1992 (in Frankfurt) seine Laufbahn nach einer Verletzung.


Hans-Peter Gummlich (06.04.1950)


In der Saison 1970/71 stand Gummlich im Lizenzspieler-Aufgebot des HSV. Auch er gehörte zu jenen, die nicht über den Platz auf der Auswechselbank hinauskamen. Nur ein einziger Einsatz steht in seinem "Rekord-Buch".


Özkan Gümüs (24.08.1977)


Gab in der Spielzeit 1997/98 sein Debut beim Bundesligaspiel im Bremer Weser-Stadion, als er 10 Minuten vor Schluß eingewechselt wurde. Der Berliner gehörte anschließend zum festen Aufgebot der Amateure des HSV. Im Bundesliga-Kader ab der Saison 1999/2000. Jetzt beim Lüneburger SK.


Uwe Hain (18.10.1955)


Seine größte Zeit hatte Uwe bei Eintracht Braunschweig. Beim HSV wurde er als Torwart Nummer zwei verpflichtet und kam zwischen 1984 und 1987 lediglich zu sieben Einsätzen. Hain ging anschließend wieder zurück nach Braunschweig und Wolfsburg. Heute Trainer in Braunschweig.


Holger Haltenhof (18.11.1953)


Haltenhof gehörte zu jenem Kreis von Nachwuchsspielern, die Anfang der 70er Jahre für den Aufbau eines neuen HSV sorgen sollten. Allerdings kam er lediglich einmal zu einem Einsatz in der Bundesliga-Mannschaft. Der Durchbruch gelang ihm nicht.


Allan Hansen (21.04.1956)


Von ihm hatte man sich beim HSV eine ganze Menge versprochen. In seinen zwei HSV-Jahren kam der Däne zu 20 Einsätzen in der Bundesliga, dabei erzielte er vier Treffer. Die erhoffte, ganz große Verstärkung war Allan leider nicht. Ging zurück nach Odense


Jürgen Hartmann (27.10.1962)


Eine der besten Verpflichtungen überhaupt.War schon beim VfB Stuttgart eine feste Größe, was 174 Bundesligaspiele belegen. Auch beim HSV ein Mann, der zum festen Stamm der Mannschaft gehörte. In der Saison 1994/ 95 Kapitän. Wechselte zur Saison 97/98 zum FC Basel in die Schweiz.


William Hartwig (05.10.1954)


"Jimmy" spielte in der Bundesliga für vier Vereine: 1860 München, HSV, 1. FC Köln und FC Homburg. Aber fraglos war die HSV-Zeit seine beste. Hier wurde er auch zum Nationalspieler. Lebt in Hamburg und ist Inhaber einer Jugend-Fußballschule im bayrischen Griesbach im Rottal. Heute auch Co-Moderator beim DSF.


Vahid Hashemian (21.07.1976)


Nationalspieler des Iran, für den sich der HSV schon im Laufe der Spielzeit 1998/99 interessierte. Doch erst sehr intensive Gespräche zwischen dem Verein (Pas Club Teheran) und HSV-Sportchef Holger Hieronymus führten Ende 1998 zum Erfolg. Ab der Saison 1999/00 gehörte Hashemian zum HSV-Kader. Gilt als sehr großes Talent. Wechselte vor der Saison 2001/2002 zum VfL Bochum.


Horst Heese (31.12.1943)


Ging als "Retter des HSV" in die Fußball-Geschichte ein. Der gebürtige Rheinländer wurde 1972 verpflichtet, als der Abstieg drohte. Sorgte mit unbändigem Kampfgeist dafür, dass der HSV die Klasse hielt. Hat noch heute viele Freunde in der Hansestadt. Inzwischen Trainer (zuletzt bei Al Ahli in Bahrain).


Thomas von Heesen (01.10.1961)


Der letzte Spieler jener HSV-Mannschaft, die 1983 den Europapokal der Landesmeister nach Hamburg holte. Ein Profi von überdurchschnittlichem Format. Erzielte annähernd 100 Tore für den HSV in der Bundesliga. War Kapitän der Mannschaft, ehe er 1994 als Spieler nach Bielefeld wechselte und mit der Arminia in die zweite Liga sowie in die Bundesliga aufstieg. Für den entlassenen Ernst Middendorp sprang er bei Arminia als Interimstrainer ein, schaffte den Wiederaufstieg 1998/99. Als Teammanager und gelegentlicher Trainer anschließend bei Hannover 96, 1.FC Saarbrücken, zu Zeit bei Arminia Bielefeld.


Marek Heinz (04.08.1977)


Von Sigma Olmütz wechselte der Stürmer vor der Saison 2000/2001 zum HSV. In seiner ersten Saison an der Alster ließ der talentierte und technisch starke Offensivmann des öfteren sein Talent aufblitzen, allein es gelang ihm noch nicht seine Fähigkeiten optimal einzusetzen. Im Trikot des HSV wurde Marek Heinz zum tschechischen Nationalspieler.


Hans-Jürgen Hellfritz (25.09.47)


"Dödel" bestritt 98 Bundesligaspiele für den HSV, in denen er sechs Tore erzielte. Die Zuverlässigkeit in Person. Wechselte anschließend zu Eintracht Braunschweig und kam bei den Niedersachsen zu weiteren 54 Spielen.


Stephane Henchoz (07.09.74)


Nationalspieler der Schweiz. Gilt als konsequenter Abwehrstratege. Spielte beim FC Xamax Neuchatel, ehe der HSV vor Beginn der Saison 1995/96 auf ihn aufmerksam wurde. Stammspieler, der allerdings häufig durch Verletzungen ausfiel. Wechselte 1997 zu den Blackburn Rovers nach England.


Peter Hermann (22.03.1952)


Auch er kam im Rahmen des Jugendprogramms 1973 an den Rothenbaum. Zwei Einsätze, das wars. Peter machte später sein Glück bei Alemannia Aachen und Bayer 04 Leverkusen, wo er zwischen 1979 und 1984 Bundesliga-Einsätze hatte und dabei zwölf Tore schoss. Heute im Trainer-Stab von Bayer Leverkusen.


Ingo Hertzsch (22.07.1977)


Kam als U21-Nationalspieler vom Chemnitzer FC. Wurde schon nach ein paar Trainingseinheiten in der Bundesliga aufgeboten (gegen Hansa Rostock). Ein Abwehrspieler der "alten Schule". Eroberte sich auf Anhieb einen Stammplatz in der Mannschaft und wurde zum Nationalspieler. Kampfstarker und technisch Versierter Spieler für das defensive Mittelfeld und für die Abwehr.


Peter Hidien (14.11.1953)


Der "schwarze Peter" spielte 10 Jahre für den HSV und gehörte zu denjenigen, die von der Jugend den Sprung in die Bundesliga schafften. Der Koblenzer bestritt 214 Spiele, wechselte dann nach Hummelsbüttel und zum VfL Pinneberg. Stieg anschließend ins Trainergeschäft ein. Coachte u.a. die zweite Mannschaft von Altona 93.


Holger Hiemann (12.01.1968)


Torhüter. Er wurde vor Beginn der Saison 1995/96 als zweiter Torwart vom Zweitligisten Chemnitzer FC ausgeliehen. Wurde in der Vorrunde einmal eingewechselt. Spielt ansonsten in der Bundesliga-Nachwuchsrunde. Auch in der Spielzeit 1996/97 kam Hiemann in der Bundesliga zum Einsatz. 1997 Wechsel zum VfL Wolfsburg. Jetzt beim FC Chemnitz.


Holger Hieronymus (22.02.1959)


Gewann mit dem HSV den Europapokal der Landesmeister. Galt als Nachfolger von Franz Beckenbauer in der Nationalmannschaft. Eine schwere Verletzung sorgte dafür, daß der "in den allerbesten Jahren" seine Laufbahn beenden mußte. Geschäftsmann in Hamburg. Bis August 2002 Sportchef und 2. Vorstandsvorsitzender des HSV.


Thomas Hillenbrand (10.10.1979)


Der Torhüter kam im Juli 2000 vom Karlsruher SC. Hatte das Pech, erst mit Jörg Butt und dann mit Martin Pieckenhagen jeweils einen Klasse-Keeper vor sich zu haben. Kommt seit dem Aufstieg der Amateure in der Regionalliga zum Einsatz.


Thomas Hinz (06.02.1964)


34 Spiele absolvierte Thomas zwischen 1986 und 1988 für den HSV. Kompromissloser und kopfballstarker Abwehrspieler. Wechselte anschließend zum Oberligisten TuS Hoisdorf.


Norbert Hof (02.02.1944)


Der österreichische Nationalspieler kam aus Wien nach Hamburg und wurde zwischen 1969 und 1970 29 Mal in der Bundesliga-Mannschaft eingesetzt. Der ganz große Durchbruch gelang dem dunkelhaarigen Profi allerdings nicht.


Christian Hofmeister (28.10.1960)


Für den ehemaligen Luruper war es schwer, beim damals amtierenden Europapokal-Sieger einen Platz zu ergattern. Zwischen 1984 und 1986 absolvierte er 13 Bundesligaspiele. Außerdem wurde er im Europapokal eingestzt (ZSKA Sofia).


Bernd Hollerbach (08.12.1969)


Wechselte nach der Halbserie 95/96 zum HSV. Der Franke kam vom 1. FC Kaiserslautern (10 Spiele). Spielte zuvor schon für den FC St. Pauli in der ersten und zweiten Bundesliga. Für St. Pauli war Hollerbach in der Bundesliga 15 mal im Einsatz. Er erzielte dabei ein Tor. Wuchs beim HSV sehr schnell in die Rolle eines Stammspielers.


Tobias Homp (31.10.1963)


Kam mit sehr großen Hoffnungen vom VfB Kiel nach Hamburg. Zwischen 1985 und 1989 bestritt er immerhin 75 Spiele, ehe er zum FC Homburg ins Saarland wechselte. Der Abwehrspieler erwarb sich bei den Hamburger Fans große Sympathien. Inzwischen bei den HSV-Amateuren in der Regionalliga. Kam 1996/97 aufgrund der Personalnot zu einem Comeback in der Bundesliga. Ging 99 zu SV Henstedt/Rhein.


Franz-Josef Hönig (10.07.1942)


Der Rheinhesse spielte bei Holstein Kiel, ehe er für den HSV entdeckt wurde. Amateurnationalspieler, der es bis zum HSV-Kapitän brachte. "Bubi" war ein exzellenter Techniker. Heute im Rhein-Main-Gebiet für die Firma adidas tätig.


Egon Horst (25.11.1938)


Der Abwehr-Recke kam als gestandener Bundesliga-Spieler vom FC Schalke 04 nach Hamburg. 119 Spiele absolvierte er im Trikot des HSV. Bei seinen insgesamt 158 Bundesliga-Einsätzen gelang ihm lediglich ein Tor: In Diensten von Schalke.


Petre Kantchev Houbtchev (26.02.1964)


Wurde Ende Januar 1994 von Levsky Sofia unter Vertrag genommen. Bestritt sein erstes Bundesligaspiel gegen den SC Freiburg. Petre Houbtchev ist bulgarischer Nationalspieler und nahm auch an der Weltmeisterschaft 1994 in den Vereinigten Staaten teil. Nachdem er 1996/97 immer weniger berücksichtigt wurde, wechselte er zum Zweitligisten Eintracht Frankfurt, mit dem er 1998 in die Bundesliga aufstieg.


Horst Hrubesch (17.04.1951)


Einer der populärsten Spieler, die jemals für den HSV die Stiefel schnürten. Meister, Pokalsieger, Europapokalsieger und Nationalspieler - die Liste seiner Erfolge ist lang. Als Trainer bei Rot Weiß Essen, dem VfL Wolfsburg, dem FC Tirol, Hansa Rostock, Dynamo Dresden, Austria Wien und seit 1997 bei Samsunspor in der Türkei. Im Mai 1999 erhielt er ein Angebot des DFB uund ist seitdem Nachwuchs-Bundestrainer (derzeit U19).


Sascha Ilic (05.09.1970)


Kam als mazedonischer Nationaltorhüter 1997 zum HSV. Trainer Frank Pagelsdorf hatte ihn schon über Jahre beobachtet. Vor seinem Engagement beim HSV spielte Ilic für einen Verein in Seoul/Südkorea. Kam allerdings über eine Reservistenrolle nicht hinaus.


Valdas Ivanauskas (31.07.1966)


Kam 1993 von Austria Wien zum HSV. Der Litauer hatte einen großartigen Einstand, aber in der Saison 1994/95 konnte er die Leistungen nicht bestätigen. Nationalspieler für die UdSSR und Litauen. Spielte früher auch für Lokomotive und ZSKA Moskau sowie für Shalgris Vilnius. 1997 wollte ihn der VfL Wolfsburg verpflichten, doch da seine Frau Beatrice einen Wechsel in die VW-Stadt ablehnte, heuerte "Ivan" bei Austria Salzburg an. Später beim FC St. Pölten und  SV Wilhelmshaven 91.


Lars Jacobsen (20.09.1979)


Lars Jacobsen setzt zur Saison 2002/03 zusammen mit Kim Christensen die dänische Tradition bei den Rothosen fort. Kam von Odense BK.


Uwe Jähnig (26.08.1969)


Wechselte vor Beginn der Saison 1995/96 vom Absteiger Dynamo Dresden zum HSV. Der Mittelfeldspieler war auch für den 1. FC Magdeburg aktiv. Hatte enormes Pech mit Verletzungen. In der Spielzeit 1996/97 fiel er fast während der gesamten Saison aus und kam erst am letzten Spieltag in Düsseldorf zum Einsatz. Auch 1997/98 sollte sich zu einer "Seuchensaison" für den Sachsen entwickeln: Kein Einsatz! Verließ den HSV anschließend.


Ditmar Jakobs (28.08.1953)


Wahrlich auch einer der ganz großen Spieler im Trikot des HSV. Nationalspieler, der vor seinem Engagement in Hamburg bei Rot Weiß Oberhausen, Tennis Borussia Berlin und MSV Duisburg in der Bundesliga spielte. Musste seine Karriere nach einer schweren Rückenverletzung in einem Spiel gegen Werder Bremen beenden. Ditmar Jakobs ist Mitbesitzer eines Rehabilitations-Zentrums und ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann.


John Jensen (03.05.1965)


Der dänische Nationalspieler absolvierte zwischen 1988 und 1990 47 Spiele in der Bundesliga. Der ganz große Durchbruch gelang dem sympathischen Skandinavier allerdings nie. Ging zurück nach Dänemark und wechselte dann in die erste englische Division. Wurde mit Dänemark Europameister.


Allan Jepsen (04.07.1977)


Kam als Riesen-Talent 1997 auf Vermittlung von Talent-Sichter Jürgen Wähling zum HSV. Der Däne, der für Aarhus GF spielte, hatte mehrere Angebote von ebglischen Premiere League-Klubs, entschied sich aber für den HSV.In seiner ersten HSV-Saison diverse Einsätze in der Bundesliga-Mannschaft. Wechselte zur Saison 1999/00 zum SC Heerenven in die niederländische Ehrendivision.


Ralph Jester (08.09.1968)


Von ihm hatten sich die Verantwortlichen eine ganze Menge versprochen, aber letzten Endes reichte es nur zu einem einzigen Einsatz in der Bundesliga. Ralph spielte anschließend für den SV Lurup in der Oberliga und Regionalliga, ehe er 1997 zum Oberliga-Neuling Vorwärts/Wacker 04 Billstedt wechselte.


Sascha Jusufi (17.04.1951)


Sohn des bekannten früheren jugoslawischen Nationalspielers Fahrudin, der bei Eintracht Frankfurt seine größte Zeit hatte. Sascha spielte für Uerdingen und Saarbrücken in der Bundesliga, ehe er für den HSV 112 Mal die Stiefel schnürte. Nach fünf Jahren wechselte er zu Schalke, inzwischen Sport-Invalide.


Manfred Kaltz (06.01.1953)


Nach Uwe Seeler ohne jede Frage der erfolgreichste HSV-Spieler aller Zeiten. Nationalspieler und Weltauswahlspieler. Kam vom TuS Altrip im Rahmen des seinerzeitigen Jugendprogramms nach Hamburg und bestritt 581 Spiele, wobei er 76 Tore - überwiegend Strafstöße - erzielte. Bis auf einen kurzen Abstecher zu Girondins Bordeaux blieb er dem HSV immer treu. Geschäftsmann in Hamburg.


Wolfgang Kampf (06.05.1949)


Auch seine Blütenträume erfüllten sich nicht. Der Blondschopf brachte es auf lediglich drei Einsätze in der Bundesliga zwischen 1970 und 1971. Spielte anschließend noch bei diversen Amateur-Vereinen (u.a. bei Altona 93).


Rudi Kargus (15.08.1952)


Der HSV, der 1. FC Nürnberg, der Karlsruher SC, Fortuna Düsseldorf, der 1. FC Köln und wieder der HSV. Der "Wormser Bub" wurde im Trikot des HSV Nationaltorhüter. Zwischenzeitlich Chef-Jugendtrainer in Ochsenzoll. Rudi fühlt sich dem Verein sehr verbunden, auch wenn er inzwischen nicht mehr für den Klub arbeitet.


Andreas Karow (03.11.1958)


Galt als großes Talent, aber vielleicht war die Konkurrenz Ende der 70er Jahre zu groß. Vier Spiele in der Bundesliga. Spielte u.a. auch für die SpVgg Unterhaching. Nach Schluss der Profi-Karriere bei Altona 93 in der norddeutschen Oberliga.


Manfred Kastl (23.09.1965)


Kam zusammen mit Dietmar Beiersdorfer von der SpVgg Fürth. 37 Spiele, ehe er 1988 zu Bayer Leverkusen wechselte. Anschließend Profi beim VfB Stuttgart. Danach Hotel-Besitzer und Spieler beim SSV Ulm 46 in der Oberliga. Zuletzt beim VfR Pforzheim in der Oberliga.


Kevin Keegan (14.02.1951)


In drei Jahren zwischen 1977 und 1980 bestritt der Weltklassespieler vom FC Liverpool 90 Bundesligaspiele und erzielte dabei 32 Tore. Zweimal wurde der Engländer, den Dr. Peter Krohn verpflichtet hatte, im HSV-Trikot "Europas Fußballer des Jahres". Große Erfolge als Manager bei Newcastle United, danach glückloser Team-Manager der englischen Nationalmannschaft. Derzeit Trainer bei Manchester City. Kehrte mit diesem Team im Sommer 2002 bei der Saisoneröffnung des HSV an seine alte Wirkungsstätte zurück.


Ferdinand Keller (30.07.1946)


40 Spiele bestritt der Ur-Bayer für den HSV. Fraglos ein erstklassiger Mittelstürmer, Typ "schlampertes Genie". Stand beim HSV zwischen 1976 und 1978 auf der Gehaltsliste. Vorher in der Bundesliga für den TSV 1860 München und für Hannover 96 tätig.


Marcel Ketelaer (03.11.1977)


Der Dribbelkünstler kam zur Saison 2000/2001 zum HSV. Nach einem guten Einstad warfen Marcel Ketelaer Verletzungen zurück. Konnte sich nie wirklich durchsetzen und kehrte im Sommer 2002 nach Mönchengladbach zurück..


Jochen Kientz (17.09.1972)


Jochen Kientz kam von Eintracht Frankfurt, RCD Mallorca und 1860 München und wechselte von Panionios Athen in der Saison 2000/2001 an die Alster. In seiner einzigen Saison für den HSV kam der Defensivspezialist auf 12 Bundesligaeinsätze. Danach wagte er den Wechsel zum FC St. Pauli. Besonders in Erinnerung wird das Spiel bei Juventus turin in der Champions League bleiben. Frank Pagelsdorf hatte Jochen Kientz mit der Spezialaufgabe betraut Zinidane Zidane zu bewachen. Nach 28. Minuten ließ der französische Weltmeister seinen Frust über die Sonderbewachung freien Lauf und streckte Jochen Kientz mit einer Kopfnuss nieder. Folge - Rot für Zidane und der HSV gewann in Überzahl 3:1 in Turin. Spielt jetzt für Hansa Rostock.


Niclas Kindvall (19.02.1967)


Der schwedische Nationalspieler wurde 1994 verpflichtet, schaffte aber den erhofften Durchbruch nicht. Wurde nach der Halbserie 1995/96 zu Malmö FF transferiert.


Sergej Kirjakow (01.01.1970)


Russischer Nationalspieler, der zur Saison 1998/99 verpflichtet wurde. "Kiki" kam vom Karlsruher SC und erhielt einen Einjahres-Vertrag. Spielte vor seinem Bundesliga-Engagement zuletzt für den Moskauer Spitzenklub Dynamo. Wechselte zur Spielzeit 1999/00 zu TeBe Berlin.


Richard Kitzbichler (12.01.74)


Der österreichische Nationalspieler war der erste Neuzugang der Saison 2002/03. Der Mittelfeldspieler kam von Austria Salzburg nach Hamburg. Schon vor seinem Wechsel an die Alster war er beim HSV kein Unbekannter: In seiner Zeit beim FC Tirol hatte er noch mit Co-Trainer Manni Linzmaier zusammengespielt. 


Fred Klaus (27.02.1967)


29 Spiele in vier Vereinen, besonders erfolgreich war Fred Klaus in der Bundesliga sicherlich nicht. Das HSV-Trikot trug er 15 Mal. War vom 1. FC Nürnberg gekommen und wechselte vom HSV zu Hertha BSC nach Berlin. Anschließend beim VfL Osnabrück,  Preußen Münster und dem SC Weismain.


Gerd Klier (16.01.1944)


Der seinerzeitige Trainer Klaus Ochs versprach sich von dem Ex-Villinger wahre Wunderdinge. Aber nach 24 Spielen zwischen 1970 und 1971 verließ Klier den HSV. Vier Tore - seine ganz großen Hoffnungen erfüllten sich in Hamburg sicherlich nicht.


Stefan Kling (22.03.81)


Kam ebenfalls im Sommer 2002 zum HSV (von den Amateuren des FC Bayern München). Schon vor dem Saisonstart hatte er Pech: Eine Oberschenkelverletzung setzte ihn in der Vorbereitung außer Gefecht


Sven Kmetsch (13.08.1970)


Der Sachse entschied sich gegen Eintracht Frankfurt und für den HSV. Gilt als ausgesprochen starker Mittelfeldspieler. Spielte seit 1981 für Dynamo Dresden. Schaffte es beim HSV sofort, Stammspieler zu werden. Wurde von den Fans in der Spielzeit 96/97 zum "HSV-Spieler der Saison" gewählt. Er bestritt Mitte 1997 sein erstes Länderspiel. Kmetsch wechselte zur Saison 1998/99 zu Schalke 04.


Carsten Kober (11.10.1967)


Zwischen 1987 und 1996 Profi beim HSV. Galt schon in der HSV-Amateurmannschaft als großartiger Spieler. Zeitweise sicherlich einer der besten Manndecker in der Liga. Der Hundeliebhaber beschäftigt sich in seiner Freizeit mit Aktien. Außerdem Fan der Handballer des VfL Bad Schwartau. Wechselte 96/97 in die zweite Liga zu Hertha BSC Berlin, ehe er beim Regionalligisten VfL Osnabrück anheuerte.


Thorsten Kohn (26.06.1966)


Der Berliner war Stammspieler in der HSV-Oberligamannschaft. Absolvierte ein Spiel in der Bundesliga. Wechselte dann in die 2. Liga zum VfL Wolfsburg. Über den 1. FC Magdeburg und Eintracht Braunschweig inzwischen bei  TuS Celle FC in der Regionalliga unter Vertrag.


Heinz-Josef Koitka (12.02.1952)


Stand beim HSV zweimal unter Vertrag: 1980/81 sowie 1987 bis 1989. Kam als Ersatztorhüter zu 51 Einsätzen in der Bundesliga. "Jupp" ging anschließend zur SG Wattenscheid 09 und dann als Torwart-Trainer zum FC Schalke 04. Dann Trainer bei der SG Wattenscheid 09. Danach im Trainerstab des DFB.


Marco Kostmann (12.04.1966)


Kam vom 1. FC Saarbrücken zum HSV und spielte in der Amateurmannschaft. Kostmann bestritt für Saarbrücken sieben Bundesligaspiele. War früher auch für Union Berlin, Hansa Rostock und Dynamo Berlin tätig. Unterschrieb 1997 einen Vertrag beim Regionalligisten 1. SC Norderstedt. Dann zum SC Paderborn 07.


Michael Kostner (07.02.1969)


Kam zu Beginn der Spielzeit 1993/94 vom Absteiger 1. FC Saarbrücken nach Hamburg. Hatte zuvor schon 14 Bundesliga-Einsätze bei Eintracht Frankfurt. Fiel mit einer Achillessehnen-Operation mehrere Monate aus. Wechselte nach Ende der Spielzeit 1994/95 zum FC Homburg ins Saarland. Feierte ein Bundesliga-Comeback beim 1. FC Köln. Bis zum Karrriereende bei Wacker Burghausen.


Nico Kovac (15.10.1971)


Nico Kovac kam zu Beginn der Saison 1999/2000 zum HSV und schlug prächtig ein. Begeistert ist Frank Pagelsdorf vor allem von der "enormen Torgefahr", die vom Ex-Leverkusener ausgeht. Kovac ist kroatischer Nationalspieler und kann aufgrund seines guten Spielverständnisses von seiner Position im defensiven Mittelfeld viele Impulse nach vorne setzen. Verließ den HSV nach der Saison 2001/2002 und heuerte beim FC Bayern München an.


Marijan Kovacevic (31.08.1973)


Stammt aus der HSV A-Jugend. Gilt als großes Talent und gehörte zum Kader der Bundesligamannschaft. U21-Nationalspieler Kroatiens. Spielte 1994/95 überwiegend in der Regionalligamannschaft. Auch diverse Einsätze in der Bundesliga-Mannschaft. Wechselte 1997 zum Aufsteiger VfL Wolfsburg und 1999 zum MSV Duisburg. Seit dieser Saison  bei FC Siroki Brijeg.


Vladimir Kovacic (06.03.1954)


Jugoslawischer Torhüter, der aber eindeutig im Schatten von Rudi Kargus stand und nur zu sechs Spielen in drei Jahren kam (zwischen 1974 und 1977). Wechselte anschließend zum Wuppertaler SV.


Dieter Kramer (12.04.1959)


Auch er fand in der Bundesliga wahrlich nicht das große Glück. Für den HSV bestritt er lediglich ein einziges Spiel und auch beim VfL Bochum reichte es nur zu ganzen sechs Einsätzen.


Hans Krämer (07.07.1929)


Torhüter in den Anfangsjahren der Bundesliga. War aber eindeutig die Nummer zwei hinter Horst Schnoor. Kam von FC Schalke 04. Bestritt in den ersten beiden Jahren in der neugeschaffenen Bundesliga zwischen 1963 und 1965 fünf Spiele.


Werner Krämer (23.01.1940)


"Eia" wechselte vom MSV Duisburg zum HSV und kam in den Jahren 1967 bis 1969 immerhin 47 Mal zum Einsatz. Ging dann aber wieder zurück in seine westdeutsche Heimat und spielte noch 39 Mal für den VfL Bochum.


Walter Krause (08.05.1953)


Kam von den Offenbacher Kickers und galt als Talent. 20 Mal kam der Amateur-Nationalspieler zum Einsatz, ehe er zum MSV Duisburg wechselte. Beendete anschließend seine Karriere bei seinem Heimatverein.


Hans-Werner Kremer (17.10.1945)


Drei Jahre beim HSV, aber zwischen 1968 und 1971 reichte es lediglich zu 32 Einsätzen in der Bundesliga. Dabei erzielte er ein Tor. Wechselte anschließend zu Röchling Völklingen ins Saarland.


Ernst Kreuz (29.09.1940)


Der Lange" war einer der begnadetsten Techniker im deutschen Fußball. Stammt aus Aschaffenburg. Hatte seine große Zeit bei Eintracht Frankfurt. 25 Spiele für den HSV (5 Tore). War später als Trainer unter anderem auch für den SV Lurup tätig. Heute Pensionär.


Peter Krobbach (15.01.1954)


Auch ein Spieler, der aus dem HSV-Jugendprogramm hervorging. 62 Spiele bestritt er für den HSV in drei Jahren. War später in der Bundesliga noch für Eintracht Frankfurt und für Arminia Bielefeld tätig. Insgesamt 160 Bundsligaspiele. Später bei Schloß Neuhaus und SC Verl.


Claus-Dieter Kröger (26.12.1949)


Auch er gehörte Anfang der 70er Jahre zum HSV-Profi-Kader. Allerdings reichte es zwischen 1970 und 1972 lediglich zu fünf Einsätzen in der höchsten deutschen Spielklasse.


Lothar Kröpelin (06.08.1937)


Zwischen 1963 und 1965 bestritt er 24 Spiele in der Bundesliga. Der Abwehrspieler war vom VfB Lübeck an den Rothenbaum gewechselt. Spielte lediglich zwei Jahre in der neugegründeten deutschen Profiliga. Am 1. Dezember 1998 verstarb Lothar Kröpelin im Alter von erst 61 Jahren.


Thomas Kroth (26.08.1959)


War beim 1. FC Köln und bei Eintracht Frankfurt schon ein gestandener Bundesliga-Profi, ehe er 1985 zum HSV kam. Bestritt in drei Jahren 73 Spiele und wechselte anschließend zu Borussia Dortmund. Machte sich einen Namen als Spielerberater.


Gerhard Krug (05.08.1936)


64 Spiele bestritt er in der Bundesliga. Gehörte über lange Jahre zum festen Stamm des HSV und errang diverse große Erfolge. Sein Pech: Er war bei Einführung der Profiklasse schon ein paar Jährchen zu alt. Gerhard Krug machte sich einen Namen als Journalist und als Autor beim Magazin "Stern". Zuletzt bei der ARD tätig (ORB Brandenburg).


Marko Kück (14.09.1976)


Ein Spieler, der aus der eigenen Jugend kommt. Wurde in der Saison 1996/97 auch in der Bundesliga eingesetzt. Sein Debüt gab er gegen den FC Bayern München als Gegenspieler von Nationalmannschafts-Kapitän Jürgen Klinsmann. Kück gehörte zum Kader der HSV-Regionalligamannschaft. Wechselte zum VfL Osnabrück und SV Wilhelmshaven 92.


Jürgen Kurbjuhn (26.07.1940)


"Kubbi" war auch in der Bundesliga eine feste Größe. Der Nationalspieler gehörte zu jenen Abwehrspielern, die sich Respekt verschafften. Kam aus Buxtehude zum HSV. Inhaber einer IDUNA-Versicherungs-Agentur. Ein immer wieder gern gesehener Gast im Volksparkstadion.


Heiko Kurth (04.06.1938)


Heiko Kurth gehörte zu jenen Altonaer Spielern, die den Weg zum HSV fanden. Der Rundfunk-Elektriker brachte es auf 13 Einsätze in der Bundesliga. Zweimal war er dabei auch als Torschütze erfolgreich.


Alexander Kurtijan (11.02.1974)


Wurde Anfang 1999 von Zenit St. Petersburg verpflichtet. War als Nationalspieler Moldawiens im Länderspiel gegen Deutschland aufgefallen. Der eher schmächtig wirkende Moldawier bekam nach seinem ersten Einsatz (gegen Leverkusen) prächtige Kritiken. Schaffte den Durchbruch nicht und ging zurück nach St. Petersburg.


Bruno Labbadia (08.02.1966)


41 Mal spielte Bruno für den HSV zwischen 1987 und 1989, ehe er zum 1. FC Kaiserslautern wechselte. Doch der ganz große Durchbruch gelang ihm beim FC Bayern München, wo er es sogar bis zum Nationalspieler brachte. Allerdings: Die WM 94 fand ohne ihn statt. Spielte dann beim 1. FC Köln und Werder Bremen und wechselte in der Saison 1998/99 zum Bundesliga-Absteiger Arminia Bielefeld. Schaffte mit den Arminen den direkten Wiederaufstieg. Spielt seit 2001 für den Karlsruher SC.


Walter Laubinger (09.11.1967)


Ernst Happel hatte ein Faible für "Laube", Uli Stein nannte ihn ein "Riesentalent". Doch Walter machte zu wenig aus seinen Fähigkeiten. Zwischen 1986 und 1988 brachte er es lediglich auf 10 Einsätze und ein Tor. Dann begann eine "Odyssee", die beim VfL 93 Hamburg in der Regionalliga endete.


Cristian Raúl Ledesma (29.11.1974)


"El Lobo", der Wolf, wie sie ihn in Argentinien nennen, kam vier Wochen vor dem Saisonstart 2002/03 zum HSV. Vorher wirkte er als "Abräumer" für den argentinischen Mittelfeldstar Ariel Ortega beim Traditionsklub River Plate in Buenos Aires. Soll beim HSV auch offensiv agieren.


Yordan Letchkov (09.07.1967)


"Letsche" war fraglos einer der spektakulärsten HSV-Einkäufe in der HSV-Geschichte. Eine exzellente Technik, hervorragendes Spielverständnis. Sorgte bei der WM in den Vereinigten Staaten dafür, dass Bulgarien das Halbfinale erreichte. Er erzielte den Siegtreffer gegen die Deutsche Nationalmannschaft. Wurde dadurch sogar noch populärer. Wechselte 1996 zu Olympique Marseille und ging anschließend zu Fenerbahce Istanbul in die Türkei. Inzwischen wieder in Sofia.


Heinz Libuda (08.08.1944)


Heinz Libuda kam mit großen Vorschuss-Lorbeeren, doch letztlich reichte es in zwei Jahren lediglich zu elf Bundesliga-Einsätzen mit einem Tor. Beide Seiten hatten sich sicherlich mehr versprochen.


Reinhard Löffler (22.02.1942)


Löffler stieß aus der eigenen Amateur-Abteilung in den Profi-Bereich, doch der ganz große Durchbruch gelang auch ihm nicht. Zwischen 1966 und 1968 kam er zu 24 Einsätzen in der Bundesliga und erzielte dabei ein Tor. Anschließend beim FC St. Pauli.


Peter Lübeke (26.11.1952)


Gehörte jenem Kreis von Spielern an, die Anfang der 70er Jahre den Umbruch einleiten sollten. Doch nicht immer setzt sich Jugend auf Anhieb durch. Der Badener bestritt 21 Spiele und erzielte sieben Tore. War anschließend noch bei Bayer 05 Uerdingen und bei Eintracht Braunschweig als Bundesliga-Profi tätig. Insgesamt 71 Spiele in der höchsten Klasse.


Oliver Lüttkenhaus (28.06.1971)


Kam vom VfL 93 Hamburg zum HSV. Wurde überwiegend in der Amateurmannschaft eingesetzt. Diverse Spiele auch in der Bundesligamannschaft. Wechselte nach Ablauf der Vorrunde 95/96 zum Zweitligisten VfL Wolfsburg. Nach Wolfsburgs Bundesliga-Aufstieg ging Lüttkenhaus zurück zum VfL 93 in die Regionalliga. Inzwischen wieder bei den HSV-Amateuren.


Peter Lux (04.10.1962)


Der Niedersachse kam mit der Empfehlung von 87 Bundesligaspielen von Eintracht Braunschweig zum HSV. Stand kurz vor einem Debüt in der Nationalmannschaft. Bestritt für den HSV 56 Spiele (7 Tore). Wechselte anschließend zum SV Waldhof Mannheim und kam dort noch einmal zu 84 Erstliga-Spielen. Später u.a. Trainer beim Wolfenbütteler SV.


Uwe Mackensen (12.08.1955)


"Macke" spielte zwischen 1974 und 1977 für den HSV und anschließend ein Jahr auf dem Betzenberg in Kaiserslautern, dann bei St. Pauli.   Doch insgesamt brachte er es lediglich auf fünf Bundesliga-Einsätze. Beschäftigte sich später weiterhin mit Bundesliga-Fußball. Als Reporter bei BILD. Und natürlich mit Tennis.


Felix Magath (26.07.1953)


Ein Glücksgriff für den HSV, für den der einstige Präsident Dr. Peter Krohn verantwortlich zeichnete. Er hatte ihn als Spieler des 1. FC Saarbrücken im Fernsehen gesehen und daraus entstand eine "Fernseh-Liebe" (Peter Krohn). Zum Wohle des Klubs. 306 Spiele und 46 Tore. Schoss das 1:0 beim Sieg über Juventus Turin 1983 zum Europapokal-Erfolg. War als Manager für den HSV tätig, ab 1995 Cheftrainer. Wurde in der Rückrunde 96/97 zwei Spieltage vor Schluss abgelöst (Nachfolger von Amateurtrainer Ralf Schehr). Übernahm 1997/98 den 1. FC Nürnberg in der Zweiten Liga und stieg mit den Franken in die Bundesliga auf. Trennte sich anschließend von dem Traditionsverein. Übernahm danach den SV Werder Bremen auf einem Abstiegsplatz.. Doch schon nach wenigen Monaten die ernüchternde Feststellung: "Wir passen nicht zusammen". Felix Magath trat zurück. Trainiert zur Zeit den VfB Stuttgart.


Mehdi Mahdavikia (24.07.1977)


Schon nach der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich wollte der HSV den iranischen Nationalspieler verpflichten, doch der wurde kurzerhand nach Bochum ausgeliehen.. Als die Westfalen abstiegen, griff man zu. Die Verhandlungen mit seinem Heimatverein Pirouzi Teheran zogen sich lange hin, doch dann waren die Modalitäten unter Dach und Fach. Ab der Spielzeit 1999/00 gehörte Mahdavikia zum HSV-Kader.


Marcel Maltritz (02.10.1978)


Vom 1.FC Magdeburg kommend, wechselte  der Mittelmann vor der Saison vom VfL Wolfsburg 2001/2002 zum HSV. Zuvor hatte Marcel Maltritz 49 Bundesligapartien für die Niedersachsen absolviert.


Marcus Marin (13.12.1966)


Brachte es zwischen 1988 und 1990 auf 15 Einsätze, aber der wirkliche Durchbruch gelang erst bei den Stuttgarter Kickers. 32 Spiele bei den Schwaben folgten, ehe er zum 1. FC Kaiserslautern wechselte. In der Spielzeit 1993/94 an den FC St. Pauli ausgeliehen. Spielte beim FC Sion in der Schweiz und zuletzt beim MSV Duisburg in der Bundesliga. Kehrte in der Saison 1997/1998 zum FC St. Pauli zurück. Nach den Stationen Fortuna Düsseldorf und Holstein Kiel beendete er im Sommer 2002 seine Karriere


Michael Mason (28.06.1971)


Wurde während der Saison 1994/95 vom süddeutschen Regionalligisten Hessen Kassel verpflichtet. Ein sehr talentierter Stürmer. Erzielte in der Bundesliga im Spiel gegen Eintracht Frankfurt (Saison 1994/95) sein erstes Tor in der höchsten deutschen Spielklasse. Wechselte nach Schluss der Saison 1996/97 zum FC St. Pauli in die 2. Liga. Dann bei FC Cütersloh, Carl Zeiss Jena und VfR Aalen.


Andreas Mate (19.03.1940)


Von ihm hatte sich die Vereinsführung eine Menge versprochen. Doch der Ungar, der von den "Hunarians" New York gekommen war, brachte es lediglich auf sechs Einsätze in der Fußball-Bundesliga. Dabei erzielte er zwei Tore. Alles in allem aber war der einstige Uijpest Budapest-Star doch eine große Enttäuschung.


Waldemar Matysik (27.09.1961)


Der sympathische Pole wurde zwischen 1990 und 1993 nicht weniger als 94 Mal eingesetzt. Kein "Torjäger", denn nur einmal traf der 50-fache Nationalspieler für den HSV. War aus der ersten französischen Division (Auxerre) gekommen. Wechselte in die 2. Liga zum Wuppertaler SV, mit dem er allerdings aus dem Profi-Fußball abstieg. Anschließend bei VfB Wissen und RW Essen


Ronald Maul (13.02.1973)


Kam vor der Saison 2000/2001 von Arminia Bielefeld und zog nach nur einem Jahr weiter nach Rostock. Der Mittelfeldspieler konnte sich auf der linken Seite nicht gegen Bernd Hollerbach durchsetzen und kam auf nur drei Einsätze im Trikot des HSV. Ging 2001 zu Hansa Rostock.


Elmar May (05.10.1939)


Er kam mit der Empfehlung, bester Akteur von Borussia Neunkirchen zu sein. 51 Spiele und 18 Tore waren eine wahrhaft gute Visitenkarte. Doch an der Elbe kam der Mann, der einst bei Eintracht Trier begonnen hatte, nicht klar. Lediglich dreimal wurde er in der Saison 1966/67 eingesetzt, dann trennte man sich wieder. Verstarb - erst 59-jährig - im Januar 1999.


Marc McGhee (20.05.1957)


Ihn holte Manager Günter Netzer aus Aberdeen, aber in der Bundesliga geizte der Schotte mit seinen Toren. 30 Einsätze zwischen 1984 und 1986, wobei er lediglich sieben Mal traf. Das war den Verantwortlichen dann doch zu wenig. Mark ging zurück in seine schottische Heimat. Man trennte sich in Freundschaft.


Erik Meijer (02.08.1969)


Der Stürmer wechselte aus England (FC Liverpool, Preston North End) im Laufe der Saison 2000/2001 an die Alster. Er hatte zuvor schon bei KFC Uerdingen und Bayer 04 Leverkusen in der Bundesliga gespielt. Seine Verpflichtung erwies sich als Glücksfall. Mit seinem Kampfgeist und seinen Toren sorgte der Niederländer für einige Belebung im Team des HSV.


Caspar Memering (01.06.1953)


"Cappi" gehörte dem "HSV-Fohlenstall" an. Unbändiger Einsatz und eine feine Technik ließen ihn bis zum Nationalspieler reifen. 303 Spiele mit 37 Toren - die Zeit beim HSV war seine schönste. Ließ seine Karriere bei Schalke 04 und bei Girondins Bordeaux ausklingen. Heute als Trainer tätig (u.a. kurzzeitig auch beim 1. SC Norderstedt in der Oberliga).


Andreas Merkle (17.04.1962)


Auch der Schwabe kam mit großen Vorschusslorbeeren in die Hansestadt. Zwar kein klassischer Torjäger, aber in 41 Spielen für den VfB Stuttgart hatte er immerhin acht Mal getroffen. Beim HSV waren es in 33 Spielen nur noch zwei Treffer. Spielte später noch bei den HSV-Amateuren. Heute in der HSV-Altliga.


Jürgen Milewski (19.10.1957)


Bei Hannover 96 und bei Hertha BSC Berlin wurde "Mile" bekannt, beim HSV wurde er Klasse. Brachte es bis zum Nationalspieler. 130 Einsätze zwischen 1979 und 1985. Erzielte dabei immerhin 48 Tore. Spielte anschließend beim AS St.Etienne. Jürgen Milewski betreut heute eine ganze Reihe von bekannten Spielern als Berater (u.a. Karsten Bäron und Hasan Salihamidzic).


Benno Möhlmann (01.08.1954)


Im Jahr des ersten WM-Sieges kam Benno zur Welt und seine größte Bundesliga-Zeit verbrachte der Niedersachse beim SV Werder Bremen. 230 Mal trug er das grüne Trikot, ehe er zum HSV wechselte, dort 25 Spiele machte und zwei Tore erzielte. Anschließend erfolgreicher Trainer der HSV-Amateure und später Nachfolger als HSV-Chef-Coach von Egon Coordes. Ging als Coach zu Eintracht Braunschweig und anschließend zu Greuther Fürth. Jetzt wieder in der Bundesliga bei Arminia Bielefeld.


Michael Molata (10.02.1973)


Unterschrieb in der Saison 1997/98 einen Vertrag, nachdem er zuvor bei Arminia Bielefeld unter Vertrag gestanden hatte. Molata war zuvor Profi beim FC Carl Zeiss Jena und begann seine Karriere bei WK Schmalkalden. Wechselte schon nach wenigen Monaten zum Karlsruher SC in die 2. Liga. Über Hannover 96, und SV Babelsberg 03 landete er bei 1.FC Union Berlin.


Oliver Möller (27.12.1968)


Kam als "Profi-Lehrling" vom Oberligisten SV Lurup zum HSV. Lediglich ein Spiel (in Bremen) steht in seinem Zeugnis. Diverse Male im Kader, hatte aber das Pech, dass er öfter durch Verletzungen ausfiel. Ein paar Bundesligaspiele mehr hätten es durchaus werden können. Ging zurück zum SV Lurup.


Hans-Werner Moser (24.09.1965)


Er wechselte vom 1. FC Kaiserslautern (115 Spiele) nach Hamburg. Wurde beim HSV zwischen 1988 und 1990 47 Mal nominiert und erzielte dabei zwei Tore. Ging dann zur SG Wattenscheid 09, mit der er nach Abschluss der Spielzeit 1993/94 in die 2. Liga abstieg. Nach dem SC Verl schlug er die Trainerlaufbahn ein (zur Zeit Darmstadt 98)


Tibor Nadj (24.12.1973)


Kam aus dem eigenen Nachwuchs. Wurde in der Saison 1996/ 97 auch in der Bundesliga eingesetzt. Seine Hoffnungen, in den Profi-Kader aufzurücken, zerschlugen sich. War bei den HSV-Amateuren Stammspieler in einer erfolgreichen Regionalliga-Mannschaft. Als es mit einem Profi-Vertrag nicht klappte, wechselte er zum 1. SC Norderstedt, SC Paderborn 07, Fortuna Köln und Eintracht Braunschweig.


Fernando Pereira Nando (03.07.1966)


Von dem Brasilianer hatten sich die Verantwortlichen sehr viel versprochen. Doch die ganz große Verstärkung wurde der dunkelhaarige Südamerikaner nicht. Einige Male allerdings verzückte er seine Fans. Nach 65 Spielen und 17 Toren zwischen 1989 und 1992 ging er zurück in seine Heimat und wechselte nach Belo Horizonte.


Edgar Nobs (02.12.1953)


"Eddy" gehörte ebenfalls jenem Jugendprogramm an, welches unter Ernst Naumann und Trainer Klaus Ochs Anfang der 70er-Jahre ins Leben gerufen worden war. Allerdings reichte es für Nobs lediglich zu fünf Einsätzen in der Bundesliga-Mannschaft.


Peter Nogly (14.01.1947)


Seine Freunde nannten ihn "Eiche" und der Lübecker wurde im Laufe der Jahre zu einem echten HSV-Urgestein. 320 Bundesligaspiele zwischen 1969 und 1980, dazu 38 Tore. Peter brachte es bis zum Nationalspieler (vier Einsätze). Wurde mit dem HSV Deutscher Meister 1979, außerdem Pokalsieger 1976 und war natürlich Mitglied jener Mannschaft, die 1977 den Europapokal der Pokalsieger nach Hamburg holte. Trainer u.a. beim LBV Phönix Lübeck und TuS Hoisdorf.


Miroslaw Okonski (08.12.1958)


Zwischen 1986 und 1988 stürmte der Pole für den HSV und bestritt dabei 62 Spiele (15 Treffer). Von "Oko" hatte sich der HSV-Anhang schon ein wenig mehr versprochen. Aber damals hielt der "goldene Westen" den sympathischen Angreifer vielleicht zu sehr gefangen, so dass die von ihm gewohnten Leistungen aus Polen in Hamburg nicht immer erbracht wurden. Ging zum AEK Athen.


Frank Ordenewitz (23.03.1965)


Kam mit der Empfehlung von 266 Spielen beim SV Werder Bremen und beim 1. FC Köln zum HSV. Außerdem als Torjäger der japanischen J-League. Schaffte beim HSV nicht den Durchbruch und wurde Anfang 1996 in die 2. japanische Liga ausgeliehen. Von dort wechselte er zum VfB Oldenburg in die Regionalliga.


Elard Ostermann (15.10.1968)


Wurde Anfang 1996 vom SV Lurup verpflichtet. Der Hamburger war bereits zwischen 1989 und 1991 beim VfL Bochum tätig und brachte es dort auf 27 Einsätze in der Bundesliga. Bestritt sein erstes HSV-Spiel in der Bundesliga beim 2:1 gegen den FC Bayern zum Rückrunden-Auftakt der Saison 95/96. Wechselte zu Hannover 96. Danach wieder beim SV Lurup, ehe er zum Lüneburger SK wechselte, mit dem er 1998 in die Regionalliga aufstieg.


Arkoc Özcan (02.10.1939)


Als türkischer Nationaltorhüter kam "Ötschi" 1967 via Wien zum HSV. Über Jahre eine feste Größe im HSV-Tor. Hatte tolle Reflexe und - bei Torhütern ganz wichtig - keine Angst. Özcan wechselte später ins Trainerfach (u.a. Holstein Kiel, Wormatia Worms, Türkei und Interims-Coach beim HSV). Ist bei den Bundesliga-Heimspielen nach wie vor am Ball.


Andrej Panadic (09.03.1969)


Kam im Januar 1998 vom KFC Uerdingen aus der 2. Liga zum HSV. War zuvor mit Croatia Zagreb Meister und Pokalsieger geworden, ehe er zum Chemnitzer FC wechselte. Sehr robuster, insbesondere kopfballstarker Abwehrspieler. Erster Bundesliga-Einsatz beim 0:3 am 31. Januar 1998 beim FC Bayern München. Erzielte wichtige Tore. Im März 2002 ging er zu Sturm Graz, um nur drei Monate später zu Nagoya Gampus nach Japan zu wechseln.


Juhani Peltonen (16.06.1936)


Die älteren HSVer erinnern sich noch genau: Juhani Peltonen war der erste Finne, der in der deutschen Profiklasse sein Geld verdiente. Zwischen 1964 und 1966 kam er in 38 Spielen zum Einsatz und erzielte dabei sechs Treffer. Aber über eines war man sich später einig: Der ganz große "Knaller" wurde Peltonen beim HSV nicht!


Erwin Piechowiak (15.11.1936)


Einer der Großen im HSV-Trikot. "Piecho" hatte das Pech, ein paar Jahre zu früh geboren zu sein. Erwin stand in jener Mannschaft, die 1960 die Deutsche Meisterschaft (3:2 gegen den 1. FC Köln) nach Hamburg holte. In der Bundesliga kam "Piecho" zwischen 1963 und 1966 lediglich 36 Mal zum Einsatz. Dabei erzielte er 2 Tore. Trainer bei den HSV-Amateuren und beim Glashütter SV.


Martin Pieckenhagen (15.11.71)


Mit Martin Pieckenhagen wechselte (Juli 2001) erneut ein früherer Schützling von Frank Pagelsdorf nach Hamburg. Der Torwart stand zuvor beim FC Hansa Rostock im Kasten und hatte erheblichen Anteil am Klassenerhalt der Ostseestädter. Seit dem Wechsel nach Hamburg ist er aus dem Kasten des HSV nicht mehr wegzudenken.


Gerard Plessers (30.03.1959)


Einen Titel gewann der Belgier mit dem HSV leider nicht. Aber das änderte nichts daran, dass der Belgier zwischen 1984 und 1988 ein Top-Spieler in den Reihen der Rothosen war. Unerhörter Einsatz, kompromisslos im Zweikampf. In 85 Spielen konnte er seine Klasse unter Beweis stellen. Litt häufig unter Verletzungen. Erzielte sechs Tore. Wechselte vom HSV nach Genk in Belgien.


Robert Plötschke (28.08.1949)


Drei Jahre stand der Saarländer beim HSV unter Vertrag. Ein durch und durch sympathischer Bursche. Er war vom SV Merzig gekommen. 46 Spiele zwischen 1968 und 1971 absolvierte der "Kleine" , vier Tore schoss er. Ging später wieder in den Südwesten zurück.


Hans-Günther Plücken (15.11.1954)


Zwischen 1978 und Anfang1980 kam er in lediglich 17 Bundesligaspielen zum Einsatz. Zwei Tore erzielte der einstige Solinger. Wird in der Statistik natürlich als Deutscher Meister 1979 geführt. Spielte später noch für Bayer 05 Uerdingen (17 Einsätze) sowie Hertha BSC Berlin (9).


Manfred Pohlschmidt (27.08.1940)


25 Spiele für Preußen Münster im Gründungsjahr der Bundesliga und sechs Tore, aber den Abstieg der Preußen konnte "Manni" auch nicht verhindern. Beim HSV kam er anschließend in zwei Jahren auf 55 Einsätze und 20 Tore. Wechselte dann zurück ins Westfälische (zu Schalke 04) und bestritt weitere 106 Spiele in der Bundesliga.


Roy Präger (22.09.1971)


Beim VfL Wolfsburg wurde Roy zu einem echten Star. Schon sehr frühzeitig in der Saison 1998/99 wurden seitens des HSV Nägel mit Köpfen gemacht. Der Torjäger war der erste offizielle Neuzugang der Spielzeit 1999/2000. Nach drei erfolgreichen Spielzeiten in Hamburg zog es ihn aber zurück nach Wolfsburg, wo er von den Fans jubelnd begrüßt wurde


Mladen Pralija (28.01.1959)


Er hatte die schwere Aufgabe, 1987 als Nachfolger von Uli Stein ins HSV-Tor zu kommen. Für den Jugoslawen erwies sich die Bundesliga als zu groß. Hatte Mitschuld an einigen herben Niederlagen und brachte es lediglich zu 14 Einsätzen im Tor des HSV. Richard Golz und Jupp Koitka erwiesen sich als stärker.


Christian Rahn (15.06.1979)


Einer der wenigen, die den Wechsel innerhalb Hamburgs wagten. Das Super-Talent kam zur Saison 2002/03 vom FC St. Pauli. Im Mai 2002 feierte er sein Debüt in der Nationalmannschaft. Alle Experten sagen ihm im Hinblick auf die WM 2006 in Deutschland eine glänzende Karriere voraus.


Willi Reimann (24.12.1949)


Er bestritt 175 Spiele für den HSV und erzielte dabei 49 Tore. Kam aus Hannover. Später auch erfolgreicherm Trainer beim HSV. Führte anschließend den 1. SC Norderstedt in die Aufstiegsrunde zur 2. Liga. Dann verantwortlicher Coach beim SV Lurup in der Regionalliga, ehe er 1996 zum Zweitligisten VfL Wolfsburg wechselte, den er 1997 sensationell in die Bundesliga hievte. Seit der Saison 1998/99 trainierte er den Bundesliga-Aufsteiger Nürnberg. Wechselte innerhalb der selben Saison zum Zweitligisten FC St. Pauli. Trainiert in dieser Saison die Frankfurter Eintracht.


Andreas Reinke (10.01.1969)


Kam aus Schwerin zum HSV und spielte in der Oberliga-Mannschaft. Ein Bundesliga-Einsatz (gegen die Stuttgarter Kickers). Wechselte danach zum FC St. Pauli in die 2. Liga un danschließend zum 1. FC Kaiserslautern, mit dem er in die 2. Liga abstieg, aber postwendend wieder ins Oberhaus zurückkehrte und sogar Deutscher Meister 1997/98 wurde. 2000 zu Iris Saloniki


Matthias Reinke (23.12.1979)


Das Talent wechselte zur Saison 1997/98 vom Regionalliga-Absteiger SC Concordia Hamburg zum HSV. Eigentlich für die HSV-Amateure vorgesehen, kam Reincke bereits in den ersten Bundesligaspielen zum Einsatz. Den Durchbruch schaffte er nicht. Ging dann zum SC Norderstedt


Uwe Reuter (27.11.1937)


Uwe gehörte in der allerersten Bundesliga-Saison zum Kader des HSV. Kam in der Saison 1963/64 allerdings nur in drei Spielen zum Einsatz.


Marko Riegel (04.09.1974)


Als der HSV in der Saison 1995/96 in große Personalnöte geriet, weil ein Großteil der Mannschaft verletzt war, wurde aus dem Vertragsamateur über Nacht der Profi. Kam in der Rückrunde diverse Male zum Einsatz. Später bei Werder Bremen-Amateure, VfB Lübeck und FC Schönberg 05


Hans-Jürgen Ripp (24.06.1946)


"Ditschi" gehörte zwischen 1970 und 1979 zum festen Bestandteil des Bundesliga-Kaders. War Mitglied jener Mannschaft, die 1976/77 den Europapokal nach Hamburg holte. Wurde 1979 Deutscher Meister. Inzwischen als Trainer tätig.


Frank Rohde (02.02.1960)


Eine echte Persönlichkeit. Kam vom FC Berlin zusammen mit Thomas Doll zum HSV, avancierte zum Kapitän und bestritt 103 Bundesligaspiele. Erzielte dabei sieben wichtige Tore. Unterschrieb anschließend einen Vertrag beim Zweitligisten Hertha BSC Berlin.  Bei den Reinickdendorfer Füchsen Spieler und Trainer. Anschließend Trainer beim FC Sachsen Leipzig in der Regionalliga.


Peter Rohrschneider (30.05.1946)


27 Spiele in der Bundesliga zwischen 1966 und 1968 bestritt er für den HSV. Dabei konnte Peter Rohrschneider sich einmal in die Torschützenliste eintragen.


Wolfgang Rolff (26.12.1959)


Der Niedersachse kam von Fortuna Köln zum HSV und entwickelte sich zum Nationalspieler und Klassemann. Mitglied der Mannschaft, die gegen Juventus Turin Europapokalsieger wurde, außerdem gewann "Wolle" mit die Meisterschaft 1983. Wechselte anschließend zu Bayer Leverkusen. Spielte zwischenzeitlich für Bayer Uerdingen, Racing Straßburg, den Karlsruher SC und den 1. FC Köln. Kurzfristig auch Assistent von Felix Magath, ehe er Chef beim SV Meppen in der 2. Liga wurde. Anschließend Co-Trainer beim VfB Stuttgart und Baer 04 Leverkusen.


Bernardo Romeo (10.09.1977)


Nach wochenlangem Verwirrspiel war der Transfer des argentinischen Stürmers vom AC San Lorenzo zum HSV im Januar 2002 endlich perfekt. In der Rückrunde der Saison 2002/03 startete der Nationalspieler dann durch und wurde mit acht Treffern der erfolgreichste Torschütze des HSV. Zur Weltmeisterschaft 2002 in Asien durfte er trotzdem nicht mitfahren.


Matthias Rose (24.12.1970)


Abwehrspieler, der in den Spielzeiten 1995/96 sowie 1996/97 einige Einsätze in der Rückrunde absolvierte, nachdem diverse Stammspieler verletzt ausfielen. Ansonsten Stammspieler in der Regionalliga-Mannschaft. 1997/98 folgte er einem Angebot des Zweitligisten SV Meppen. Ging dann zu VfL Osnabrück und Holstein Kiel..


Werner Rusche (03.04.1962)


Wechselte vom VfL Herzlake nach Hamburg und erhoffte sich hier die große Bundesliga-Karriere. Doch es blieb zwischen 1985 und 1986 bei vier Einsätzen in der ersten Liga. Später bei SV Meppen und Arminia Papenburg.


Marek Saganowski (31.10.1978)


Wurde in der Spielzeit 1996/97 von Feyenoord Rotterdam ausgeliehen. Schon mit 17 Jahren polnischer Nationalspieler. Galt als Riesentalent, konnte aber die in ihn gesetzten Erwartungen zu keiner Zeit erfüllen. Kam nur zu Kurz-Einsätzen. Wechselte zu LKS Lodz.


Hasan Salihamidzic (01.01.1977)


Kam aus der eigenen Jugend in die Amateurmannschaft und erwies sich dort als "Volltreffer". Seine ersten Bundesligaspiele bestritt er unter Trainer Felix Magath in der Saison 1995/96. Machte durch ausgesprochen selbstbewusstes Auftreten auf sich aufmerksam. Avancierte zum bosnischen Nationalspieler. Wechselte zur Saison 1998/99 zum FC Bayern München und wurde dort Champions-League-Sieger.


Helmut Sandmann (21.12.1944)


"Ratte" brachte es zwischen 1965 und 1973 auf 195 Einsätze in der Bundesliga. Galt als guter und konsequenter Verteidiger. Ein "Torjäger" war Helmut Sandmann allerdings nicht gerade. Lediglich zweimal traf er ins Schwarze.


Andreas Sassen (14.01.1968)


Schwarz-Weiß Essen und Bayer Uerdingen waren seine Klubs, ehe er 1993 zum HSV wechselte. Es reichte für den hochbegabten Spieler allerdings nicht zum Durchbruch. Hatte auch persönliche Probleme. Anschließend Profi in Dresden, Dnjeprpetrowsk, Wattenscheid und SW Essen.


Dieter Schatzschneider (26.04.1958)


Beim HSV erhoffte man sich von ihm wahre Wunderdinge. 15 Tore in 31 Spielen waren auch kein schlechter Schnitt. Doch so ganz wohl fühlte er sich wohl doch nicht und wechselte zum FC Schalke 04. Beendete die Bundesliga-Karriere 1989 bei Fortuna Köln und Hannover 96. "Schatz" amtierte als Trainer beim Oberligisten Altona 93, den er in die Regionalliga führte und bei den Sportfreunden Ricklingen in Hannover.


Michael Schmidt (06.08.1961)


Auch der Berliner träumte von der großen Profi-Karriere. Allerdings reichte es in der Saison 1982/83 lediglich zu einem Einsatz. Michael ging anschließend nach Berlin zurück und spielte in der Bundesliga für Blau Weiß 90. Dort brachte er es auf 26 Einsätze. Später bei den Reinickendorfer Füchsen.


Frank Schmöller (21.08.1966)


Der "Hamburger Jung" spielte zwischen 1985 und 1987 29 Mal in der Bundesliga und erzielte dabei vier Treffer. 19 Einsätze beim SV Waldhof folgten, ehe er über Lierse SK (Belgien)und Germinal Ekeren  zu Hertha BSC Berlin kam. Auch bei Fortuna Köln und der SpVgg Unterhaching.


Horst Schnoor (11.04.1934)


Einer der ganz großen HSV-Torhüter. Stand im Tor jener Mannschaft, die 1960 wieder die Deutsche Meisterschaft an den Rothenbaum holte. 106 Mal hütete Horst das Bundesliga-Tor zwischen 1963 und 1967.


Stefan Schnoor (18.04.1971)


Kam aus Neumünster zum HSV und wuchs über die Amateurmannschaft in den Profi-Kader. Hatte sich zu einem Stammspieler gemausert, nachdem es zunächst einige Anlaufschwierigkeiten gegeben hatte. Vor der Spielzeit 1998/99 nahm er ein Angebot von Derby County in England an. Mittlerweile beim VfL Wolfsburg unter Vertrag.


Mathias Schober (08.04.1976)


Der Torwart wurde für die Saison 2000/2001 von Schalke 04 ausgeliehen und zog nach der Spielzeit weiter zum FC Hansa Rostock. In seinem letzten Spiel für den HSV hätte der "Schalker Jung" seine Königsblauen zum Deutschen Meister machen können, doch nach einem Zweikampf zwischen Tomas Ujfalusi und einem Spieler des FC Bayern, nahm der Unglücksrabe den Ball auf, Schiedsrichter Markus Merk pfiff und entschied auf Rückpass. Den fälligen Freistoss drosch Andersson zum Ausgleich in der 94. Minute ins Netz und die Bayern sicherten sich die Meisterschaft.


Hubert Schöll (20.10.1946)


Der Franke kam vom 1. FC Nürnberg zum HSV und spielte zwischen 1968 und 1970 16 Mal in der Bundesliga. Hubert Schöll ist inzwischen leider verstorben.


Markus Schopp (22.02.1974)


Wurde von Horst Hrubesch für den HSV bei Sturm Graz entdeckt und von Felix Magath für "tauglich" befunden. Österreichischer Nationalspieler, der in seiner ersten Saison einige sehr gute Spiel ablieferte und zu großen Hoffnungen Anlass gab. 1997/98 fast nur noch Aus- bzw. Einwechselspieler. Ging zu Sturm Graz zurück.


Michael Schröder (10.11.1958)


In sechs Jahren zwischen 1980 und 1986 kam Michael zu 118 Einsätzen in der Bundesliga. Wurde mit dem HSV Deutscher Meister 1982 und 1983. Wechselte anschließend zum VfB Stuttgart, für den er 72 Mal in der Bundesliga spielte. Über Tennis-Borussia Berlin kam Michael zurück in seine Heimatstadt und spielte zuletzt beim VfL 93 in der Regionalliga. Seine erste Trainer-Station: SV Lurup (Oberliga). Inzwischen Jugendtrainer beim HSV.


Bernd Schuhmann (25.12.1959)


Ein sympathischer Abwehrspieler, der aus Einbek nach Hamburg kam. Allerdings reichte es in der Bundesliga in der Saison 1984/85 lediglich zu drei Einsätzen. Spielte anschließend bei Altona 93 in der Oberliga.


Hans Schulz (04.10.1942)


109 Spiele bestritt der "rote Hans" für den HSV und erzielte dabei 22 Tore. Der Bremer fühlte sich in Hamburg sehr wohl, aber 1971 wechselte er zu Fortuna Düsseldorf ins Rheinland. Lebt wieder in Bremen.


Willi Schulz (04.10.1938)


Kam als gestandener Profi von Schalke 04 zum HSV, aber erst in Hamburg wurde der Westfale aus Günnigfeld zu einem Weltklassemann. Er hielt 1966 in England bei der WM den Spitznamen "World-Cup-Willi". 211 Mal schnürte Willi für den HSV die Stiefel. HSV-Kapitän und WM-Teilnehmer 1962 in Chile, 1966 in England sowie 1970 in Mexiko. Heute ein erfolgreicher Geschäftsmann (Versicherungen sowie Automaten).


Markus Schupp (07.01.1966)


1. FC Kaiserslautern, Wattenscheid 09, FC Bayern München und Eintracht Frankfurt waren die Bundesliga-Stationen, ehe Schupp zu Beginn der Spielzeit 1996/97 zum HSV wechselte. Kam allerdings nicht wie erhofft zum Zuge und wechselte zum FC Basel in die Schweiz.


Rolf Schwartau (04.06.1944)


Nur ein einziges Mal kam Schwartau in der Saison 1965/66 in der Bundesliga zum Einsatz. Hatte sich fraglos vom Profi-Geschäft mehr versprochen.


Erhard Schwerin (08.04.1939)


"Tas" war zwischen 1964 und 1968 Ersatztorhüter beim HSV. Kam auf insgesamt 20 Spiele in der Fußball-Bundesliga. Ein erstklassiger "zweiter Mann", der immer bereit war, im Falle eines Falles einzuspringen.


Dieter Seeler (15.12.1931)


Dieter stand zwischen 1963 und 1965 im Aufgebot des HSV und wurde während dieser Zeit 28 Mal eingesetzt. Dabei war er zweimal als Torschütze erfolgreich. Dieter Seeler ist inzwischen leider verstorben.


Uwe Seeler (05.11.1936)


Der größte Spieler, den der HSV je hervorgebracht hat. Trotz diverser lukrativer Angebote blieb "Uns Uwe" dem HSV zwischen 1963 und 1972 in der Bundesliga treu. Kam auf 239 Einsätze und erzielte dabei 137 Tore. Teilnehmer an vier Weltmeisterschaften (1958, 1962, 1966 und 1970). 72 A-Länderspiele, Träger des Bundesverdienstkreuzes, "Fußballer des Jahres" 1960, 1964 und 1970, Bundesliga-Torschützenkönig 1964 (30 Tore) und so weiter und so weiter. Einen Größeren hatte der HSV nie... Von 1995 bis zum 30. Juni 1998 war er Vorstandsvorsitzender des HSV.


Jürgen Seifert (01.12.1948)


Kam vom 1.FC Nürnberg. Zwischen 1968 und 1969 gehörte er dem Kader des HSV in der Bundesliga an. Kam dabei allerdings lediglich zweimal zum Einsatz.


Jochen Seitz (11.10.1976)


Wurde von Felix Magath bei Viktoria Aschaffenburg in der Hessenliga entdeckt. Kam als Amateur zum HSV, kam aber schon in seiner ersten Spielzeit beim HSV diverse Male in der Bundesliga zum Einsatz. Stammspieler in der Regionalliga-Mannschaft. Wechselte während der Spielzeit 1997/98 zur SpVgg Unterhaching in die 2. Liga. Seit dem Sommer 2000 beim VfB Stuttgart.


Günter Selke (08.03.1954)


Auch er einer aus der jungen Garde, die am Rothenbaum ihr Glück machen wollten. Aber auch bei Günter reichte es lediglich zu zwei Einsätzen in der Spielzeit 1971/72.


Stefan Siedschlag (08.06.1977)


Kam aus der eigenen Jugend. Hatte in der Spielzeit 1994/95 einige Einsätze in der Regionalligamannschaft des HSV. Im Kader der "U21"-Nationalmannschaft. Auch er galt als großes Talent. Schaffte den Durchbruch nicht und wechselte zum VfB Lübeck in die 2. Liga. Inzwischen beim 1. SC Norderstedt und SC Verl in der Regionalliga.


Josip Simunic (28.02.1978)


Der Australier wurde von Vorstandsmitglied Harry Bähre während einer Australien-Reise entdeckt. Dort spielte Josip bei den Melbourne Knights. Aufgrund einer langwierigen Verletzung konnte der Australier erst gegen Ende der Saison 1997/98 seine ersten Spiele bestreiten (in der HSV-Regionalliga-Mannschaft). Erster Profi-Einsatz: beim 1:0-Sieg in Dortmund. Im Sommer 2000 wechselte "Joe" zu Hertha BSC und wurde dort kroatischer Nationalspieler.


Erik Soler (06.08.1960)


Ein Norweger in Diensten des HSV. Der dunkelhaarige Profi kam von Olympique Marseilles und brachte es zwischen 1984 und 1986 auf 25 Einsätze im HSV-Trikot, aber der ganz große Durchbruch gelang ihm nicht. Ging zurück in seine skandinavische Heimat.


Hans-Jürgen Sperlich (29.02.1948)


"Spatz" kam von Hertha BSC und wurde zwischen 1973 und 1977 immerhin 78 Mal in der Bundesliga eingesetzt. Elf Tore konnte er in dieser Zeit für den HSV erzielen. Ein unerhört schneller Spieler, dem es freilich ein wenig an Durchsetzungsvermögen mangelte. Exzellenter Techniker.


Michael Spies (09.07.1965)


Der VfB Stuttgart, der Karlsruher SC, Borussia Mönchengladbach und Hansa Rostock waren die Stationen des Schwaben, ehe er beim HSV anheuerte. Das ganz große Glück fand er allerdings nicht, so dass er vor Beginn der Saison 1994/95 zum 1. FC Dynamo Dresden wechselte. Ging anschließend zum VfL Wolfsburg, SpVgg Unterhaching und VfB Lübeck.


Detlef Spincke (27.02.1954)


"Dedel" brachte es nur zu einem einzigen Bundesligaspiel. Die Konkurrenz war 1975/76 einfach zu groß. Als Trainer hatte der frühere Luruper indes große Erfolge. Führte den Lüneburger SK in die Regionalliga und schaffte mit dem 1. SC Norderstedt ebenfalls den Aufstieg in die höchste deutsche Amateurklasse.


Harald Spörl (31.10.1966)


1987 kam "Harry" aus dem fränkischen Frohnlach nach Hamburg. Stand schon an der Schwelle zur Nationalmannschaft. Stammspieler und eine feste Größe beim HSV. "Lumpi" avancierte zum stellvertretenden Mannschaftskapitän. Er spielte 14 Jahre im Trikot des HSV ehe er 2001 zum LR Ahlen in die Zweite Liga wechselte. Für den HSV bestritt der Mittelfeldspieler 321 Bundesligapartien und erzielte 60 Tore. Fast wäre dem gebürtigen Franken mit seinem neuen Klub noch der Aufstieg in die Bundesliga gelungen, doch der FC St. Pauli war im Endspurt nicht mehr einzuholen.


Hubert Stapelfeldt (19.04.1941)


Auch er ein Mann der allerersten Bundesliga-Stunde. 15 Mal spielte er in der höchsten Klasse. Gewann 1963 als Mittelläufer den Deutschen Pokal beim 3:0 über Borussia Dortmund. Hubert war anschließend als Trainer und Manager bei Altona 93 und bei Komet Blankenese tätig.


Jürgen Stars (24.06.1948)


Ersatz-Torhüter zwischen 1979 und 1980 (2 Einsätze). Spielte anschließend in der US-Liga (u.a. Tulsa Roughnecks) und wechselte dann zu VfR Bürstadt und Altona 93. Beendete seine Karriere beim VfL Pinneberg. "Starski" war Trainer-Assistent von Willi Reimann in Norderstedt. Zwischenzeitlich Co-Trainer bei den HSV-Amateuren. 1996/97 Torwarttrainer im Stab von Felix Magath.


Kai Steffen (19.09.1961)


Auch einer der Youngster im HSV-Team. Sieben Spiele in der Zeit zwischen 1983 und 1985 stehen in seinem "Bundesliga-Rekordbuch". Zuvor und danach in der US-Liga.


Arno Steffenhagen (24.09.1949)


Der Berliner hatte bereits 132 Spiele bei Hertha BSC auf dem Buckel, ehe er zum HSV wechselte. 51 Mal kam er zum Einsatz (13 Tore). Gehörte der Europapokalsieger-Mannschaft von 1976 an. Auch er wechselte später in die US-Profi-Liga.


Holger Stein (04.10.1957)


Nur eine Spielzeit lang (1983/84) stand Holger beim HSV unter Vertrag. Ein Einsatz in der Bundesliga-Mannschaft.


Ulrich Stein (23.10.1954)


Gewann mit dem HSV den Europapokal der Landesmeister, war Pokalsieger und zweimal Deutscher Meister. Wurde Nationalspieler und wechselte nach 209 Spielen für den HSV zu Eintracht Frankfurt, ehe er zur Sasion 1994/95 an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte. Ging vor der Spielzeit 95/96 nach Bielefeld.


Daniel Stendel (04.04.1974)


Kam von Victoria Frankfurt/Oder zum HSV und empfahl sich für Bundesliga-Einsätze durch Treffer in der Regionalligamannschaft. Die ersten Spiele in der höchsten deutschen Klasse absolvierte Stendel in der Spielzeit 1995/96. Wechselte anschließend zum SV Meppen in die 2. Liga und dann nach Gütersloh. Stieg 2002 mit Hannover 96 in die Bundesliga auf.


Thomas Stratos (09.10.1966)


Galt als großes Talent, als er 1990 nach Hamburg kam. 33 Spiele in der Bundesliga-Mannschaft zwischen 1990 und 1992, aber zum wirklichen Stammspieler reichte es leider nicht. Wechselte zum 1. FC Saarbrücken, wo er weitere 7 Male im Oberhaus zum Einsatz kam. Feierte später ein glänzendes Debüt in der Bundesliga mit Arminia Bielefeld.


Oliver Straube (13.12.1971)


Neuzugang zur Saison 1998/99. Kam vom KFC Uerdingen nach Hamburg. Die früheren Klubs des Mittelfeldspielers: 1. FC Nürnberg, TSF Ditzingen, Stuttgarter Kickers und TSV Schwaikheim. Wechselte zur Saison 1999/00 nach Unterhaching.


Dieter Strauß (09.03.1944)


Zwischen 1965 und 1968 gehörte Dieter zum Bundesliga-Kader des HSV. In dieser Zeit kam er 32 Mal zum Einsatz und erzielte dabei einen Treffer. Ging dann zu Bergedorf 85.


Stig Töfting (14.08.1969)


Der kleine Däne kam zu Beginn der Saison 1994 aus Odense zum HSV und erträumte sich natürlich die große Bundesliga-Karriere. Doch es reichte beim HSV nur zu diversen Kurz-Einsätzen und so war es verständlich, dass Stig sich zweimal nach Dänemark ausleihen ließ. 1997 kehrte er dann in die Bundesliga zurück - allerdings zum MSV Duisburg. Drei Jahre später (2000) wagte er den zweiten Anlauf beim HSV - und hatte Erfolg. Eineinhalb Spielzeiten lang gehörte Stig zu den absoluten Leistungsträgern und wurde zum Publikumsliebling, ehe er im Februar 2002 auf die britische Insel zu den Bolton Wanderers wechselte.


Marek Trejgis (04.03.1975)


Der gebürtige Pole kam von Bergedorf 85 zu den Amateuren des HSV. Machte dort als Torjäger auf sich aufmerksam. Wuchs in den Profi-Bereich, spielte allerdings auch weiterhin für die Amateure in der Regionalliga. Erster Bundesliga-Einsatz 1997, als er in Duisburg eingewechselt wurde. Aber der Durchbruch gelang ihm nicht. Wechselte nach der Saison 1998/99 zum Lokalrivalen FC St. Pauli. Nach einem krzenAstecher zu PAE Panionius spielt er jetzt in der Regionalliga bei Holstein Kiel.


Tomas Ujfalusi (24.03.1978)


Der Defensiv-Allrounder kam Anfang Dezember 2000 von Sigma Ölmütz an die Alster. Schnell entwickelte sich der Tscheche durch gute Leistungen zum Stammspieler. Avancierte in Hamburg zum Nationalspieler. Kampfstarker und technisch versierter Spieler für das defensive Mittelfeld und für die Abwehr


Soner Uysal (24.08.1977)


Wurde vor Beginn der Spielzeit 1997/98 vom Zweitliga-Absteiger SV Waldhof Mannheim verpflichtet. Der Türke galt als eine der größten Sturmhoffnungen. Spielte vor seiner Profi-Zeit in Mannheim bei der FG Mutterstadt und beim Ludwigshafener SC. Kam in der Bundesliga nicht wie erhofft zum Zuge und spielte diverse Male in der Regionalliga-Mannschaft. Wurde an den Zweitligisten FC Gütersloh ausgeliehen (1997). Zur Saison 1999/2000 wieder im Kader des HSV. Verließ den HSV im Juni 2001 und wechselte zum Zweiligisten Waldhof Mannheim.


Thomas Vogel (01.03.1967)


Begann seine Karriere beim niedersächsischen TSV Havelse, ehe er seinem damaligen Trainer Volker Finke nach Freiburg zum SC folgte und dort 88 Mal in der Bundesliga zum Einsatz kam. Abwehrspieler. Unterschrieb beim HSV in der Saison 1997/98 und wechselte zur Saison 1999/2000 zum Bundesliga-Absteiger Borussia Mönchengladbach und dann zum VfR Mannheim.


Claus Vogler (25.01.1943)


Ein Tor erzielte Claus Vogler in der Saison 1963/64 für den HSV, aber insgesamt reichte es nur zu vier Einsätzen in der Bundesliga. Auch er hatte sich fraglos sportlich mehr am Rothenbaum erhofft. Tauchte später bei Concordia Hamburg auf.


Georg Volkert (28.11.1945)


Ohne jede Frage ein Klassemann. Der Franke galt schon in ganz jungen Jahren als kommender Nationalspieler. Kam 1971 vom FC Zürich nach Hamburg, nachdem er zuvor mit dem 1.FC Nürnberg abgestiegen war. Bestritt beim HSV zwischen 1971 und 1978 214 Spiele und erzielte dabei 62 Tore. Ging anschließend nach Stuttgart und spielte sein letztes Bundesliga-Jahr beim 1. FC Nürnberg, ehe er in der Oberliga auch noch für den Hummelsbütteler SV die Stiefel schnürte. Kurze Zeit Manager beim FC St. Pauli, anschließend Manager beim 1. FC Nürnberg.


Walter Volkert (21.09.1948)


Wurde von Trainer Klaus Ochs 1970 zum HSV geholt, aber er kam über einen Einsatz in der Bundesliga nicht hinaus. Am 1. Mai 1970 wurde er im Nord-Derby gegen Eintracht Braunschweig (2:1) für Robert Pötzschke eingewechselt.


Herbert Waas (08.09.1963)


1991 wurde der Ex-Nationalspieler verpflichtet, nachdem er zuvor bei Bayer 04 Leverkusen ausgemustert" worden war. 33 Spiele in einer Saison und zwei Tore - die Fans in der Westkurve hatten sich von Waas mehr versprochen. Ging zum FC Bologna und in die Schweiz und anschließend zum damaligen Bundesligisten Dynamo Dresden.


Stefan Wächter (20.04.1978)


Seit dem Sommer 2001 gehört der Torhüter zum Kader des HSV. Kam vom KFC Uerdingen an die Alster. Teilt seitdem das Schicksal von Carsten Wehlmann und Thomas Hillenbrand: Martin Pieckenhagen ist die unumstrittene Nummer 1 im HSV-Tor. Bislang kein Bundesliga-Einsatz.


Manfred Wasner (30.12.1963)


Einer der vielen "bayerischen Importe" im HSV-Trikot. Der Abwehrspieler kam vom FC Vilshofen und brachte es in der Saison 1985/86 zu vier Einsätzen in der Bundesliga. Ging dann wieder zurück in seine Heimat zur SpVgg Unterhaching.


Dirk Weetendorf (01.10.1972)


Hatte seinen ersten Einsatz noch unter Trainer Felix Magath im Spiel gegen den 1. FC Köln in der Saison 1996/97. Eine Woche später dann das Spiel gegen Borussia Dortmund, wo er beide Treffer zum 2:1-Sieg erzielte. Weetendorf spielte vor seinem Bundesliga-Debüt beim TSV Pansdorf und bei den Amateuren des HSV. Wechselte nach der Halbserie 1998/99 zu seinem Mentor Magath zum SV Werder Bremen und anschließend zu Eintracht Braunschweig.


Carsten Wehlmann (27.06.1972)


Der Torwart wechselte vom Statdrivalen FC St. Pauli zum HSV und bekam in der Folge einiges von den Fans der braun-weißen zu hören. In seiner ersten Saison bei den Rothosen entwickelte sich der Keeper zum Pechvogel. Immer wieder warfen Verletzungen Carsten Wehlmann zurück. Wurde im Januar 2002 für ein halbes Jahr an Hannover 96 ausgeliehen.


Bernd Wehmeyer (06.06.1952)


Bestritt seine ersten Einsätze (2) bei Arminia Bielefeld, wurde bei Hannover 96 zum Stammspieler (23) und beim HSV zum echten Klassemann. 183 Einsätze zwischen 1978 und 1986 sowie 10 Tore. War Mitglied jener Mannschaften, die 1979, 1982 und 1983 Deutscher Meister sowie 1983 Europapokalsieger der Landesmeister wurden. Seit Anfang 1996 Team-Manager beim HSV.


Florian Weichert (28.01.1968)


Bei Hansa Rostock ging sein Stern auf und nach dem Abstieg der Mannschaft aus Mecklenburg/Vorpommern verpflichtete ihn 1992 der HSV. 20 Einsätze und vier Tore, beide Partner hatten sich etwas mehr vorgestellt. Wurde an den VfB Leipzig ausgeliehen, dann bei Dynamo Dresden. Nach Dresdens Abstieg wieder in Leipzig. Inzwischen Reporter beim MDR.


Marco Weißhaupt (24.06.1972)


Kam 1994 von Rot Weiß Erfurt zum HSV, um zunächst einmal seine "Profi-Lehrzeit" zu absolvieren. In der ersten Saison kam er über einige Kurz-Einsätze in der Bundesliga nicht hinaus. Wurde nach Abschluss der Vorrunde 1995/96 in die 2. Liga zum FSV Mainz 05 ausgeliehen. 1997 zum SC Freiburg, landete über die Zwischenstation Hansa Rostock beim VfB Lübeck.


Raphael Wicky (26.04.1977)


Mit dem Schweizer Nationalspieler verpflichtete der HSV im Winter 2001/02 einen erfahrenen Mann für das defensive Mittelfeld. Zunächst wurde er bis zum Saisonende von Athletico Madrid ausgeliehen. Nach seinen hervorragenden Leistungen in der Rückrunde gab es dann aber keine Debatte, die Kaufoption auf den Schweizer, der bei Werder Bremen zwischen 1997 und 2001 schon enorme Bundesliga-Erfahrung gesammelt hatte, zu ziehen


Klaus Winkler (25.05.1949)


"Jonny" kam 1971 nach Hamburg und bestritt für den HSV 117 Bundesligaspiele (10 Tore). Galt über lange Zeit als einer der besten deutschen Liberos. Spielte vor seinem HSV-Engagement bei Borussia Mönchengladbach und bei den Offenbacher Kickers und danach beim FC St. Pauli. Klaus Winkler ist inzwischen leider verstorben.


Sven Wittfot (27.11.1974)


Hatte seinen ersten Bundesliga-Einsatz als Libero im Spiel gegen Borussia Dortmund (Saison 1996/97). Die Partie wurde mit 2:1 gewonnen und der Spieler aus der Regionalliga-Mannschaft feierte einen gelungenen Einstand. Gehörte auch zum Profi-Kader.


Dirk Wojewsky (21.07.1972)


Feierte sein Debüt in der Fußball-Bundesliga im Rostocker Ostsee-Stadion, als er bei der 0:2-Niederlage 1996 eingewechselt wurde. Ansonsten über Jahre hinweg eine feste Größe in der Amateurmannschaft des HSV. Zuverlässiger Abwehrspieler. Wechselte zum Lüneburger SK in die Oberliga, dann zu TSV Bardowick.


Pawel Wojtala (27.10.1972)


Polnischer Nationalspieler, der während der Saison 1996/97 von Felix Magath verpflichtet wurde. Spielte davor für Widzew Lodz. Zuvor in Posen bei Lech und SKS. Feste Größe in der polnischen Nationalmannschaft, beim HSV aber kein Stammspieler. Wechselte zur Saison 1998/99 zum SV Werder Bremen, dann in die Heimat zu Legia Warschau und Lech Poznan, spielt jetzt bei RW Oberhausen.


Peter Woldmann (02.03.1943)


Ein Spieler aus den "Gründerjahren" der Bundesliga. Zwischen 1963 und 1965 kam Peter Woldmann in sechs Bundesligaspielen zum Einsatz und erzielte dabei zwei Treffer. Später beim FC St. Pauli.


Peter Woodring (02.05.1968)


Der US-Boy kam mit großen Hoffnungen aus Wiesbaden, doch die erfüllten sich fraglos nicht. Spielte überwiegend bei den Amateuren in der Oberliga und brachte es 1992/93 lediglich auf eine handvoll Bundesliga-Einsätze. Wechselte nach Aalborg in Dänemark und spielte beim hessischen Oberligisten SV Wehen. Zuletzt in der US-Liga MLS in Columbus/Ohio.


Peter Wulf (13.03.1938)


Der lange Stürmer kam vom SC Victoria und war einer aus der Abteilung "überdurchschnittlich". 44 Mal kam er in der Bundesliga zum Einsatz und dabei erzielte er 15 Treffer. Das konnte sich wahrlich sehen lassen. Peter Wulf verstarb leider im Jahre 1995.


Wolfram Wuttke (17.11.1961)


Trainer Ernst Happel behandelte ihn fast wie einen "eigenen Sohn", doch das "schlampige Genie" nutzte seine Chancen viel zu selten. Ein genialer Fußballer, der 58 Spiele für den HSV bestritt und dabei 15 Mal traf. Außerdem bei Schalke, in Mönchengladbach, beim 1. FC Kaiserslautern, Espanol Barcelona und beim 1. FC Saarbrücken tätig.


Anthony Yeboah (06.06.1966)


War bei Eintracht Frankfurt zweimal Bundesliga-Torschützenkönig, ehe er in der Saison 1997/98 von Leeds United zum HSV wechselte. Nationalmittelstürmer Ghanas. Mit 4,3 Millionen Mark Ablöse der bis dahin teuerste Transfer in der HSV-Vereinsgeschichte. Bestritt seine erstes Bundesligaspiel für den HSV am 27. September 1997 beim 2:1-Sieg gegen den VfL Bochum.War mit 14 Treffern erfolgreichster HSV-Torschütze in der Saison 1998/99. Im Winter 2001/02 kehrte er nach 223 Bundesliga-Spielen und 92 Toren dem HSV und Deutschland den Rücken und unterschrieb einen Vertrag im Scheichtum Katar. Im September 2002 beendete er seine Karriere und ging zurück in seine Heimat Ghana. Dort ist er als Spielerscout für afrikanische Talente tätig.


Mahmut Yilmaz (06.10.1979)


Der gebürtige Hamburger kam Ende 1997 zum HSV. Wurde sehr schnell zum Stammspieler in der Regionalligamannschaft und feierte in der Saison 1998/99 seinen Einstand in der Bundesliga beim Spiel in Bochum. Avancierte zum U20-Nationalspieler und war Teilnehmer an der U20-Weltmeisterschaft im April 1999 in Nigeria. Wurde 1999 Profi und absolvierte seitdem 13 Bundesliga-Spiele für die Rothosen. Im Januar 2002 beendete ein Kreuzbandriss seine Saison. Bekam im September 2002 einen neuen Vertrag.


Klaus Zaczyk (26.05.1945)


Der Marburger begann seine Bundesliga-Karriere beim Karlsruher SC, ehe er über den 1. FC Nürnberg 1969 zum HSV kam. Bestritt insgesamt 400 Spiele, davon 262 für den HSV. 47 Tore zeugten von der Torgefährlichkeit des Mittelfeldspielers. Ein Spiel in der Nationalmannschaft (gegen Marokko). Zum Schluß seiner Laufahn bei Hessen Kassel. Zuletzt Pächter eines Tennis-Zentrums in Kassel, inzwischen wieder in Hamburg beruflich tätig.


Martin Zafirov (26.12.1973)


War schon einmal (als Amateur) beim HSV, ehe er bei Lokomotive Sofia zum bulgarischen Nationalspieler avancierte. Der HSV verpflichtete ihn vor der Spielzeit 1997/98. Spielte exakt 43 Minuten (bei der Auswärtsbegegnung in Wolfsburg), sah die Rote Karte und anschließend wurde der Vertrag wieder gelöst. Kehrte nach Sofia zurück.


Sergio Fabian Zarate (14.01.1969)


Der Argentinier erwies sich beim HSV leider als "Flop". Beim 1. FC Nürnberg hatte der "Gaucho" eine große Zeit und in Hamburg sollte der dunkelhaarige Exzentriker zum großen Star werden. Doch es blieb beim Vorsatz. Sergio hatte Probleme mit der Umstellung auf deutsche Disziplin. Deshalb blieb es bei einem Kurz-Gastspiel, ehe er sich nach Mexiko verabschiedete. Insgesamt eine Enttäuschung.


Andreas Zeyer (09.06.1968)


Erlernte das Fußballspielen beim SV Auernheim und beim SB Heidenheim an der Brenz, ehe er über den SSV Ulm 46 zum SC Freiburg wechselte. War dort Kapitän und bestritt 119 Bundesligaspiele. Kam zur Saison 1997/98 zum HSV und avancierte sofort zum Stammspieler. Nach einer Spielzeit Wechsel zum Karlsruher SC in die 2. Liga. Seit 1999 wieder in Freiburg.